Neues aus der Medizin

Konsument 02/2000

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Konsument 2/2000 veröffentlicht: 01.02.2000

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Gesundheit im Internet
Wer im Internet auf Gesundheitsfragen Antwort sucht, kann unter mehr als 15.000 Websites wählen. Doch zwischen seriösen Informationen macht sich viel Werbung und sogar großer Unsinn breit, der Schaden anrichten kann. Für Laien ist es praktisch unmöglich, irreführende von fundierten Aussagen zu unterscheiden. Deshalb werden weltweit kritische Stimmen laut, die eine Eindämmung der Informationsflut und eine Regulierung fordern, um Konsumenten zu schützen. Wir werden an dieser Stelle künftig regelmäßig seriöse Quellen im Internet nennen.

Stärkungsmittel
Extrakte aus dem Purpursonnenhut Echinacea werden immer beliebter: Sie sollen die Abwehrkräfte steigern und sind rezeptfrei erhältlich. Ihr Nutzen ist aber zweifelhaft. Seit 1996 häufen sich – teilweise dramatische – Meldungen über allergische Reaktionen: Einem Mann schwollen Zunge und Schlund so monströs an, dass nur Intensivmedizin ihn retten konnte, ein anderer starb an Zersetzung des Herzmuskels, ein dritter an Gehirnblutungen.

Behandlungsfehler nehmen zu
Eine Studie der Bonner Uniklinik stellt fest, dass die Zahl der ärztlichen Behandlungsfehler ansteigt. Die Schadenszahlungen der deutschen Krankenanstalten sind innerhalb von drei Jahren auf das Zweieinhalbfache gestiegen.

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