Neues aus der Medizin

Konsument 5/2000

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Konsument 5/2000 veröffentlicht: 01.05.2000

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Johanniskraut

Immer mehr Menschen wählen Mittel aus Johanniskraut gegen Angst und Depressionen oder als Stimmungsaufheller. Mehrere Forscher warnen jedoch inzwischen vor der Heilpflanze und stellen zunehmend ihre Verträglichkeit in Frage. Johanniskrautmittel senken die Konzentration vieler anderer Medikamente im Blut und machen sie damit nahezu unwirksam. Das gilt unter anderem für Gerinnungshemmer, aber auch für die Wirkung von Antidepressiva. Es ist ratsam, zwei Wochen Abstand zwischen der Einnahme von Johanniskraut und Mittel gegen Depressionen einzuhalten – wenn man es überhaupt nimmt: Das Kraut wird verdächtigt, in acht Fällen einen manischen Schub ausgelöst zu haben.

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