Osteoporoseberatung bei Kassenärzten

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Konsument 9/2005 veröffentlicht: 19.08.2005, aktualisiert: 14.09.2005

Inhalt

  • Unsere Testpatientin brauchte meist viel Geduld
  •  Oft lückenhafte Beratung
  •  Aber immer das richtige Rezept

Zehn Ärzte im Test

Im Frühjahr hatten wir getestet, wie gut Wahlärzte über Osteoporose beraten (siehe dazu: Weitere Artikel -„ Wahlärzte: Osteoporosebaratung 6/2005 "). Im Mai und Juni wurden Vertragsärzte der Gebietskrankenkasse getestet: Von den 655 Wiener Allgemeinmedizinern mit Kassenvertrag wählten wir  zehn – wieder gemäß prozentueller Verteilung auf die Bezirke und mit Zufallsgenerator – für den Test aus. Es wurde wiederum die gleiche Testperson ausgeschickt und der gleiche Fragebogen zur Beurteilung herangezogen. Die schlechte Nachricht zuerst: Kein einziger Kassenarzt konnte mit „sehr gut“ beurteilt werden.

Zu wenig Zeit

Auffallend lang war die Wartezeit in der Kassenpraxis: Nur in zwei Praxen kam die Testerin nach wenigen Minuten in das Ordinationszimmer, in einer weiteren nach 15 Minuten, bei sieben Ärzten musste sie noch länger warten, bei einem sogar Eindreiviertelstunden lang. Dagegen lag die Beratungsdauer in der Kassenpraxis deutlich unter dem Zeitaufwand der Wahlärzte: Die Hälfte der Kassenärzte fertigte die Patientin in nicht einmal zehn Minuten ab, zwei nahmen sich wenigstens diese zehn Minuten Zeit, zwei weitere eine Viertelstunde.

  Grafik: Der Auer

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