Parabene in Kosmetika

Risiko minimieren

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Konsument 6/2004 veröffentlicht: 18.05.2004

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Was stimmt nun wirklich?

Viele Leseranfragen

Viele besorgte Leseranfragen erreichten uns nach der Kurzmeldung im April-Heft, in der wir über eine Warnung der Deutschen Krebsgesellschaft im Zusammenhang mit Brustkrebs und dem Konservierungsmittel Paraben berichteten. „Panikmache“, meint die Kosmetikindustrie und verweist darauf, dass die Gruppe der Parabene grundsätzlich gut erforscht und bewährt sei.

Was stimmt nun wirklich?

In der Tat ist die Untersuchung, auf die sich die Deutsche Krebsgesellschaft bezog, in der Fachwelt nicht unumstritten. Insgesamt weiß man aber noch zu wenig, um eine definitive Risikoeinschätzung vornehmen zu können. Zu vorbeugender Vorsicht rät im Übrigen auch die Krebshilfe Österreich in einer ausführlichen Stellungnahme.

Risiko ist nicht abschätzbar

Fazit: „Das tatsächliche Risiko lässt sich aufgrund der mangelhaften Datenlage gegenwärtig nicht abschätzen. Vorsorglich fordern wir deshalb, das Risiko zu minimieren und Parabene möglichst nicht mehr für Achselsprays oder für andere Kosmetika, die am Oberkörper eingesetzt werden, zu verwenden.“ Weitere Infos über Parabene finden Sie unter: Weitere Artikel - "Deos 4/2004".

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Kommentare

  • Baby Wundschutzcreme von Penaten enthält Paraben
    von cocoschnecke am 06.01.2012 um 14:40
    EDTA und Parabene - zweifelhafte Inhaltstoffe für Babypflege
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