Patientenanwaltschaften

Wenn der Doktor pfuscht

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KONSUMENT 6/2013 veröffentlicht: 29.05.2013

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Die österreichischen Patienten­anwältinnen und -anwälte stehen Betroffenen nach ­ärztlichen Behandlungsfehlern mit Rat und Tat zur Seite.

Schlampige Diagnosen, Fehler bei der Medikamentierung, verwechselte Gliedmaßen, im Körper vergessene Operationsuten­silien – die Liste sogenannter ärztlicher Kunstfehler ist lang und hat für Patientinnen und Patienten nicht selten gravierende gesundheitliche Konsequenzen. Wie viele Behandlungsfehler in den Spitälern passieren, ist nicht bekannt, da keine Statistiken verfügbar sind. So bleiben nur Schätzungen.

Schätzung: rund 3.000 Todesfälle

Einer deutschen Studie zufolge kommen mindestens 0,1 Prozent aller Krankenhauspatienten im Zusammenhang mit einem vermeidbaren unerwünschten Ereignis ums Leben. Geht man davon aus, dass die Situation hierzu­lande vergleichbar ist, wären das bei den rund 3 Millionen Spitalspatienten in Österreich jährlich 3.000 Todesfälle.

Bessere Chancen auf Entschädigung

In der Vergangenheit war es für die Opfer von Behandlungsfehlern respektive deren Ange­hörige schwer, zu ihrem Recht zu kommen. Wer nicht betucht genug war, um sich einen Anwalt leisten zu können, hatte kaum Chancen auf Entschädigung. Inzwischen hat sich die Situa­tion verbessert. Zu verdanken ist dies den in ­allen neun Bundesländern vertretenen Patientenanwaltschaften.

Patientenanwälte: 10.000 Hilfesuchende

Dass diese Einrichtung notwendiger ist denn je, zeigt ein Blick in die Statistik. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Hilfesuchenden bei den österreichischen Patientenanwältinnen und -anwälten von 5.451 (2002) auf 10.270 (2011) fast verdoppelt.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien

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