PIP-Brustimplantate

Weitere Klagen

Seite 1 von 1

KONSUMENT 4/2013 veröffentlicht: 21.03.2013

Inhalt

Im Fall der mangelhaften Brustimplantate der Firma PIP vertreten wir 73 geschädigte Frauen aus Österreich.

Ihre Silikonkissen waren entweder undicht geworden und mussten ausgetauscht werden oder ihr Operateur rät wegen der Gefahr zum raschen Austausch. Daher fordern die Betroffenen vom Haftpflichtversicherer von PIP, der Allianz Frankreich, etwa 550.000 € Schadenersatz.

Allianz spielt auf Verjährung

Die Allianz lehnt es ab, für 69 bislang nicht eingeklagte Fälle auf den Einwand der Verjährung zu verzichten. Daher haben wir weitere Klagen in Paris gegen die Allianz eingebracht, denn 16 weitere Fälle könnten andernfalls 2013 verjähren.

Österreich stellt größte ausländische Klägergruppe

Am 17. April beginnt in Marseille der Strafprozess gegen den Inhaber von PIP und die leitenden Angestellten, der größte in der französischen Justizgeschichte. Auch dort nehmen wir die Interessen der geschädigten Österreicherinnen wahr. Sie stellen die größte ausländische Gruppe dar, die sich zum Strafprozess angemeldet hat.

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
1 Stimme
Bild: VKI