Reisemedizinische Beratung

Empfehlungen österreichischer Reisemediziner ignoriert

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Konsument 4/2005 veröffentlicht: 21.03.2005, aktualisiert: 30.03.2005

Inhalt

Leserbrief zu Konsument 2/2005.

Empfehlungen im Internet zugänglich

Die österreichischen Reisemediziner treffen sich alle zwei Jahre, um für alle Destinationen der Welt die Empfehlungen für Impfungen und Malariaprophylaxe festzulegen. Das Ergebnis dieser Tagung ist ein Papier mit Empfehlungen und eine Tabelle, die auch im Internet frei zugänglich ist.

Beurteilung auf wackeligen Beinen

Mir ist nicht verständlich, warum man nicht diese Empfehlungen als Grundlage der Beurteilung herangezogen hat. Was wäre, wenn die jungen, nicht geimpften Individualreisenden eine Meningokokkenmeningitis in Tansania bekämen und diese Impfung im Konsensuspapier ausdrücklich empfohlen ist?

Dr. Gerhard Diridl
FA f. Innere Medizin (Tropenmedizin)
Wien

WHO und Center of Desease Control

Herr Prof. Pichler hat sich bei seiner Beurteilung an die Empfehlung des amerikanischen Center of Desease Control und der WHO gehalten. Tansania ist dort nicht als gefährdete Region gekennzeichnet.

Die Redaktion

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