Schadstoffe in Kräutertees

Lieber mal abwechseln

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KONSUMENT 9/2013 veröffentlicht: 29.08.2013

Inhalt

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt vor gesundheitlichen Risiken durch Kräutertees.

Die Experten untersuchten insgesamt 221 verschiedene handelsübliche Kräutertees sowie Teedrogen, also getrocknete Heilpflanzen, darunter Baby-Fencheltee, Kamillen-, Brennnessel- und Pfefferminztee. Sie fanden teilweise hohe Dosen sogenannter sekundärer Pflanzenstoffe (Pyrrolizidinalkaloide); diese werden von bestimmten Pflanzen zur Abwehr gegen Fressfeinde gebildet.

Eine akute Gesundheitsgefährdung sei zwar unwahrscheinlich, bei langfristig hohem Konsum bestehe aber vor allem für Kinder, Schwangere und Stillende ein Risiko. Die Experten empfehlen deshalb, Kinder, Schwangere und Stillende sollten Kräutertees abwechselnd mit anderen Getränken konsumieren.

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