Schlaflosigkeit

Gewohnheiten ändern

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Konsument 5/2010 veröffentlicht: 15.04.2010

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Immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen. Verschreibungspflichtige Schlafmittel können sinnvoll sein, wenn der Schlaf völlig ausbleibt.

Die Mittel dürfen allerdings nur für eine begrenzte Zeit angewendet werden, da sie sonst zu Abhängigkeit führen und tagsüber das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Bei älteren Menschen können sie das Risiko für Stürze erhöhen. Auch Alkoholkonsum ist kontraproduktiv. Zwar schläft man unter Umständen schneller ein, die Schlafqualität wird jedoch gemindert. Vor dem Schlafengehen sollte auch auf Nikotin, Kaffee, Tee oder andere anregende Mittel, stark gewürzte Speisen sowie sportliche Betätigung verzichtet werden.

Entspannungstechniken können helfen

Das Schlafzimmer sollte ruhig und dunkel sein, die Temperatur angenehm. Lesen und Fernsehen im Bett sind bei Schlafstörungen ebenfalls kontraproduktiv. Man sollte nur dann ins Bett gehen, wenn man müde ist. Kann man nicht einschlafen, ist es besser aufzustehen. Zudem sollte man morgens immer zur selben Zeit aufstehen und keinen Mittagsschlaf halten. In bestimmten Fällen helfen auch Entspannungstechniken wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder Biofeedback.

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