Schwarzkümmel

Gesundheitliche Aspekte

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Konsument 9/2007 veröffentlicht: 27.08.2007, aktualisiert: 30.08.2007

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"Konsument"-Experten beantworten Leserfragen: "In meinem Bekanntenkreis wird Schwarzkümmelöl als Mittel gegen Neurodermitis und hohe Cholesterinwerte empfohlen. Ist da etwas dran?"

Als Wundermittel propagiert

Schwarzkümmel (Nigella sativa) ist nicht mit Kümmel verwandt. Die Samen sind als Gewürz vor allem im Orient beliebt. Seit einiger Zeit wird das daraus gewonnene Öl auch als Wundermittel gegen alle möglichen Krankheiten wie Asthma, Tumorerkrankungen, Neurodermitis, Allergien, überhöhte Cholesterinwerte und anderes propagiert.

Keine belegbaren Studien

Es gibt zwar keine gesundheitlichen Einwände gegen die Einnahme. Allerdings ist keine einzige der behaupteten Wirkungen durch pharmakologische oder klinische Studien belegt. Daher können wir nicht empfehlen, Schwarzkümmelöl-Präparate gegen Krankheiten einzunehmen. Bedenklich wird es, wenn dadurch eine zielführende medizinische Behandlung verabsäumt wird. Besonders bei Babys und Kleinkindern ist große Vorsicht geboten. Da die verwendeten Dosierungen ausschließlich auf Erfahrungsberichten beruhen, ist eine Abschätzung der Dosis für Kleinkinder und Babys riskant. Wirklich zu empfehlen ist Schwarzkümmelöl nur als Würze in der Küche.

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