Stottern

Möglichst früh behandeln lassen

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Konsument 9/2003 veröffentlicht: 25.08.2003, aktualisiert: 15.09.2003

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Marilyn Monroes erotisch gehauchte Worte verfehlten ihre Wirkung nicht – und halfen ihr, das Stottern zu bewältigen. Heute gibt es verfeinerte Methoden zur wirksamen Hilfe.

Scham und Spott

Am ersten Schultag wird das Kind nach seinem Namen gefragt: Es steht auf, wird rot und bringt kein gerades Wort heraus, verzieht das Gesicht und – stottert: ertappt. Stotterer schämen sich, weil sie auffallen, weil sie verspottet werden. Sie fühlen sich ihrem Handicap hilflos ausgeliefert, denn sie können die Störung nicht willentlich beeinflussen.

Respekt und Geduld

Wenn sie sich bemühen, geraten sie in zunehmende Verspannung, wodurch sich das Stottern noch verstärkt. Weil sie Angst vor dem Stottern und der Reaktion der anderen haben, ziehen sie sich zurück und sprechen nur mehr, wenn es unvermeidbar ist. Das Schlimmste ist nicht die Behinderung, es sind die sie begleitenden peinigenden Gefühle. Begegnen Sie deshalb einem Stotterer so, wie Sie sich selbst den Kontakt zu anderen wünschen: mit Respekt und Geduld.

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