Suchterkrankungen bei Senioren

Medikamente und Alkohol

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Konsument 6/2008 veröffentlicht: 22.05.2008

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Ein zu sorgloser Umgang mit Medikamenten sowie Veränderungen im Sozialleben können die Suchtgefahr erhöhen.

Suchtgefahr für Pensionisten

Patienten in amerikanischen Entzugskliniken werden im Schnitt immer älter. Verantwortlich für die Zunahme der Suchterkrankungen bei Senioren sind nicht illegale Drogen, sondern Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit.

Kritische Momente, die das Abrutschen in die Sucht begünstigen, sind der Eintritt in die Pension beziehungsweise der Auszug der Kinder aus dem Elternhaus.

Der Missbrauch von Medikamenten passiert Experten zufolge häufig unabsichtlich. Arzneien würden als harmlos erachtet und ohne Bedenken eingenommen. Im Vergleich zu den USA ist die Zahl der über 50-jährigen Patienten in österreichischen Entzugskliniken zwar deutlich niedriger, Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus.

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Bild: VKI