Tattoos und Piercing

Unter die Haut

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Konsument 5/1999 veröffentlicht: 01.05.1999

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Tätowieren und Piercen sind derzeit modern. Ein Trend, der nicht ungefährlich ist.


Wieder entfernen ist nicht so einfach: Ganz ohne Narben geht es nicht.

Zwischen 400.000 und 600.000 vorwiegend junge Menschen, darunter schon fast die Hälfte Mädchen und Frauen, sind in Österreich gepierct. Noch weit mehr dürften tätowiert sein. Mehrere hundert Piercer und Tätowierer machen damit ihr Geschäft.

Doch was bei Fachkenntnissen und sachgemäßer Applikation mit sterilen Geräten in sauberer Umgebung selten zu Komplikationen führt, birgt in schmuddeligen Hinterkammerln und auf Messen vielfältige Gefahren. Ärzte schlagen Alarm. Behörden und Gesetzesvertreter ringen darum, den Wildwuchs unter Kontrolle zu bekommen.

Gewerbe der Kosmetiker

In Österreich gehören seit letztem Jahr die Tätowierstudios zum gebundenen Gewerbe der Kosmetiker, Fußpfleger und Masseure, bei den Piercern gibt es vorerst dazu nur Überlegungen. Gepierct wird dennoch jeden Tag, teilweise mit fatalen Folgen.

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