Verbotene Früchte

Giftig

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Konsument 7/2003 veröffentlicht: 23.06.2003, aktualisiert: 26.06.2003

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Kleine Kinder stecken in den Mund, was sie erforschen wollen. Ihre Neugierde macht auch vor Zimmer- und Gartenpflanzen nicht Halt. Ein Risiko, denn 1500 heimische Gewächse sind giftig.

Blüten und Früchte, Rinde und Wurzelstock, Saft und Samen zahlreicher Pflanzen im und außer Haus können an der Haut Verätzungen oder Allergien auslösen und nach der Einnahme zu schweren Vergiftungen führen – aber wer weiß schon davon? Giftig sind etwa die Dieffenbachia mit ihren großen grünen, weiß gefleckten Blättern, die Blattknolle der Clivia oder die Blätter und Samen des Oleander.

Der grün-rötliche Rizinusstrauch (auch Wunderbaum) trägt stachelige Kapseln, die den Samen enthalten. Beim Zerbeißen schmecken sie nussartig, und fünf davon können für Kinder bereits tödlich sein. Die Engelstrompete mit ihren langen Glocken kann Halluzinationen auslösen. Die gefährlichste heimische Giftpflanze ist der Eisenhut mit seinen strahlend blauen Blütentrauben; schon beim Pflücken können Symptome auftreten. Auch der rote Fingerhut oder die Blätter und Früchte des Maiglöckchens sind giftig.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo