Vergesslichkeit

Bewegung für Hirn und Körper helfen

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Konsument 4/2004 veröffentlicht: 17.03.2004, aktualisiert: 23.03.2004

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Termin versäumt, Brille verlegt, Einkaufzettel vergessen – Alzheimer lässt grüßen? Falsch. Vergesslichkeit ist ein ständiger Begleiter im Alltag – bei Jung und Alt.

Kein Grund für Selbstzweifel

Vergesslichkeit ist kein Grund für Selbstzweifel. Sie ist ein Verdrängungsmechanismus, ein Schutzwall gegen Reizüberflutung. Hin und wieder verweigert das Gehirn eben die Herausgabe von Namen, Telefonnummern, Terminen und weniger bedeutenden Dingen. Wer zu wenig Schlaf bekommt, viel um die Ohren hat oder von übermäßigen Sorgen und Pflichten gedrückt wird, kann sich aus Übermüdung nicht konzentrieren und erinnern.

Gefühle und Erinnerung hängen zusammen

Auch neben starken Emotionen – etwa nach dem Tod eines vertrauten Menschen, bei großer Verliebtheit oder intensivem Engagement für eine Sache – verliert alles rundum an Bedeutung und wird vergessen. In der Erinnerung bleiben gefühlsbetonte Inhalte besser haften, denn die für Gefühle zuständige Region, das limbische System, ist eng mit jenen Gehirnbereichen verknüpft, die für die Aufmerksamkeit verantwortlich sind.

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