Verkehrslärm

Umweltgift Nummer 1

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Konsument 4/2007 veröffentlicht: 27.03.2007, aktualisiert: 16.04.2007

Inhalt

Ab einem gewissen Schallpegel steigt das Risiko eines Herzinfarktes.

Häufigste Lärmquelle: Straßenverkehr 

Millionen Menschen in Österreich sind in ihrem Wohngebiet dauerhaftem Verkehrslärm ausgesetzt, der über den Richtwerten der Weltgesundheitsorganisation WHO liegt. Mediziner schätzen, dass ein Schallpegel von über 65 dB am Tag bzw. 55 dB in der Nacht mit einer Zunahme des Herzinfarktrisikos um 20 bis 30 Prozent verbunden ist.

Die Lärmbelastung muss dabei nicht einmal bewusst als Belästigung wahrgenommen werden, denn auch im Schlaf registriert unser Gehirn Schallsignale. Das deutsche Umweltbundesamt stuft Lärm deshalb als Umweltgift Nummer eins ein. Häufigste Lärmquelle ist der Straßenverkehr. Geräuscharme Reifen, niedrige Tempolimits, Schallschutzwände oder Flüsterbeläge können die Lärmbelastung deutlich verringern.

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Bild: VKI