Verpacktes Rindfleisch

Vom Stall ins Regal

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Konsument 11/2002 veröffentlicht: 22.10.2002, aktualisiert: 25.10.2002

Inhalt

  • Zu warme Lagerung im Handel
  • Ein Viertel der Proben nicht einwandfrei
  • Deklaration der Herkunft in Ordnung

Kaum ist der letzte Fleischskandal ausgestanden, steigt der Appetit der Bevölkerung auf Rind- und Schweinefleisch wieder. Die Verkaufszahlen sind nach der BSE-Krise und dem Fütterungsskandal mit Antibiotika zwar nicht mehr zur ursprünglichen Höhe zurückgekehrt. Doch abseits aller Krisen hat Rindfleisch in Österreich Tradition, und es gibt zahllose kulinarische Köstlichkeiten, die sich daraus zubereiten lassen. In Form eines Festtagsbratens, einer kräftigenden Suppe oder gekocht als Tafelspitz steht es nach wie vor in den meisten Haushalten zumindest von Zeit zu Zeit auf dem Speisezettel. Und in den meisten Fällen handelt es sich um verpacktes Fleisch aus dem Supermarkt. Von uns eingekauft wurde genau das: 20 Mal fischten wir frische Stücke vom Rind aus den Kühlvitrinen, die „quer durch den Gemüsegarten“ reichten. Der Bogen spannt sich vom einfachen Schnitzelfleisch bis zu edleren Stücken wie Rostbraten, Steaks von verschiedenen Teilen, Beiried oder Lungenbraten. Darüber hinaus erstanden wir noch Kalbsschnitzelfleisch im Ganzen. Eingekauft wurde in Wien und Innsbruck.

Einige falsche Temperaturanzeigen

Die Überprüfung, ob ein Thermometer am Kühlgerät im Geschäft angebracht ist, damit sich die Kunden selbst ein Bild von der Lage machen können, lieferte schon einen gewissen Eindruck: Bei Zielpunkt in Wien 22 gab es kein solches Gerät. In der Mehrzahl der Fälle lag die Temperatur ordnungsgemäß zwischen dem Gefrierpunkt und vier Grad C. Zweimal zeigte das Thermometer zwischen 4 und 6 Grad C an und bei Magnet in Wien 22 gar 7 Grad.

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