Werbung für Nahrungsmittel

Zu fett, zu süß, zu salzig

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Konsument 4/2009 veröffentlicht: 10.04.2009

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Studie über Werbeeinschaltungen für Essen und Getränke in den 30 auflagenstärksten britischen Wochenzeitschriften.

In Zeitschriften und Magazinen abgedruckte Werbung für Nahrung verleitet häufig zu ungesundem Essverhalten. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität von Newcastle in einer Studie über Werbeeinschaltungen für Essen und Getränke in den 30 auflagenstärksten britischen Wochenzeitschriften.

Die meisten der beworbenen Produkte wie Eiscreme, Schokoriegel, Softdrinks oder Fertiggerichte enthalten demnach sogar weit mehr Zucker und Salz, als die World Health Organisation (WHO) empfiehlt und sollten nur in geringem Maße verzehrt werden. Auch der Fettgehalt der Lebensmittel ist häufig viel zu hoch. Das Paradoxe daran: Fast alle untersuchten Zeitschriften propagieren einen gesunden Lebensstil und werben dennoch für besonders ungesunde fett- und zuckerhaltige Speisen.

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