Zähneknirschen

Der Feind Stress

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Konsument 8/2004 veröffentlicht: 22.07.2004, aktualisiert: 28.07.2004

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Die Zähne zusammenbeißen und Probleme durchkauen – das tun viele Erwachsene, ohne es zu wissen. Langfristig schädigt diese Gewohnheit jedoch Zähne und Kiefergelenke.

Feinde abwehren

Zähneknirschen beginnt schon im Babyalter – meist fängt das Kind im zehnten Monat damit an, und normalerweise ist das auch nicht beunruhigend. Warum etwa die Hälfte aller Babys mit den Zähnchen knirscht, weiß man nicht. In Urzeiten hatte Zähneknirschen die Funktion, Feinde abzuwehren. Heute ist der Feind der tagsüber aufgebaute Stress, der durch Träumen allein nicht mehr kompensiert werden kann.

Kaudruck bis zu 400 Kilo

Wer Sorgen hat und überfordert ist, beißt sich nachts an seinen Problemen fest – dabei kann der Kaudruck bis zu 400 Kilo pro Quadratzentimeter betragen. Nahezu jeder fünfte Erwachsene hat diese unbewusste Gewohnheit, und es betrifft immer mehr Kinder. Manche pressen auch tagsüber die Zähne übermäßig aneinander.

Zähne können absterben oder fallen aus 

Leichte Formen des Zähneknirschens führen dazu, dass sich die Eckzähne abnutzen, stärkeres Zähneknirschen lässt typische Schleifspuren an der Innenseite und Sprünge im Zahnschmelz der Frontzähne entstehen. Im Lauf der Zeit reiben sich auch die Backenzähne ab. Ist das Zahnbett fest, werden die Zähne immer weiter heruntergewetzt, schmerzen und können absterben.

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