Zahnfüllungen

Von Gold bis Amalgam

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Konsument 2/2004 veröffentlicht: 14.01.2004

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Auch das beste und teuerste Füllungsmaterial taugt nur dann, wenn der Arzt es sorgfältig verarbeitet und der Patient die Zähne gründlich reinigt.

Gut, schlecht, giftig?

Immer wieder erreichen uns besorgte Leser-Anfragen, ob bestimmte Füllungsmaterialien für die Versorgung von Karies gut, schlecht oder gar giftig seien. Eines ist klar: Wichtiger als die Wahl des Materials ist die Qualität der Verarbeitung durch Zahnarzt und Dentaltechniker. Doch auch der Patient ist verantwortlich: Versorgungen jeder Art brauchen gründliche Mundhygiene. Auch Materialien von beschränkter Haltbarkeit können bei hervorragender Verarbeitung und penibler Pflege lange ihren Dienst tun.

Kein Werkstoff ohne Risiko

Und umgekehrt: Ein Gold- oder Keramikinlay, das ungenau gearbeitet ist und schlecht sitzt, kann trotz des hohen Preises rasch defekt sein. Die Auswahl der besten Methode richtet sich immer individuell nach dem Zahnschaden und dem Zustand des Gebisses. Bei keinem Werkstoff lassen sich gesundheitliche Risiken völlig ausschließen.

Amalgam noch aktuell

Als wir 1990 über Amalgam berichteten („Konsument“ 8/1990), gingen die Wogen sehr hoch. Amalgamgegner machten (und machen immer noch) das quecksilberhaltige, silbrig-graue Füllungsmaterial für zahlreiche Gesundheitsstörungen verantwortlich. Allen Einwänden zum Trotz: Das Füllungsmaterial mag Schwächen haben, es gibt aber kein anderes, das sich so oft bewährt hat und das so einfach und billig zu verarbeiten wäre. Trotz intensiver Forschung ist es noch nicht gelungen, einen gleichwertigen Ersatz zu finden.

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