Akku-Heckenscheren

Keine Kondition

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Konsument 10/2008 veröffentlicht: 17.09.2008

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  • Lithium-Akkus bringen Vorteile
  • Meist kurze Betriebsdauer bei langer Ladezeit
  • Insgesamt hoher Geräuschpegel

Herbst günstig für einen Heckenschnitt

Werkzeugangebote in den Postwurfsendungen weisen unmissverständlich darauf hin, dass der Herbst Einzug gehalten hat. Der ist eine gute Zeit für den Heckenschnitt, weil die Hauptwachstumsphase der Pflanzen zu Ende ist und sie den Schnitt besser vertragen als wenn die Sonne heiß vom Himmel sticht.

Kabel oder Akku?

Elektrische Heckenscheren haben ihren manuellen Vorgängerinnen längst den Rang abgelaufen. Heute dreht es sich hauptsächlich um die Frage: Kabel oder Akku? Noch vor wenigen Jahren gab es überzeugendere Argumente für die kabelgebundenen Geräte. Bei der akkubestückten Konkurrenz ließen Leistung und Betriebsdauer zu wünschen übrig. Zudem waren die Akkus aufgrund der starken Selbstentladung garantiert leer, wenn man das Gerät gerade benötigte.

Lithium-Akkus am Vormarsch

Mittlerweile hat die Akkutechnologie entscheidende Fortschritte gemacht. Dies gilt insbesondere für Lithium-Akkus, deren Vorteile kabellose Geräte zu einer echten Alternative machen. Die modernen Stromspeicher sind merkbar kleiner und leichter; sie haben eine geringe Selbstentladung, sodass sie auch über einen längeren Zeitraum hinweg einsatzbereit bleiben. Sie können bei jedem Ladestand ohne nachteilige Folgen aufgeladen werden. In unserem Test (13 Geräte) haben wir uns auf reine Heckenscheren beschränkt. Ebenfalls im Handel erhältliche Strauchschneider sind aufgrund der relativ kurzen Messerbalkenlänge für größere Hecken ungeeignet. Stabheckenscheren bieten zwar Vorteile bei hohen Hecken, erweisen sich aufgrund des ungünstigen Schwerpunktes jedoch als schwierig in der Handhabung.

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