Badewannensanierung

Alte Wanne mit neuer Haut

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Konsument 11/2004 veröffentlicht: 14.10.2004, aktualisiert: 22.10.2004

Inhalt

  • Schadhafte Wannen müssen nicht gleich getauscht werden
  • Alternativen sind Wanneneinsatz oder Beschichtung

Löcher im Email

Wenn sich das Badevergnügen nicht mehr so richtig einstellen will, weil die Badewanne rau ist oder das Email Löcher hat, muss eine neue her. Aber um das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten, sollte vorher überlegt, geplant und kalkuliert werden.

Zuallererst gilt es zu überlegen, ob nur die Wanne ein Sanierungsfall ist oder gleich das ganze Badezimmer. Entsprechen Raumaufteilung, sanitäre Einrichtungen, Verfliesung etc. nicht mehr den Anforderungen und persönlichen Vorstellungen, dann ist die Baustelle eröffnet. Und das heißt auch: Herausreißen der alten Wanne und Einbau einer neuen.

Fühlt man sich im alten Bad noch wohl, sind die Fliesen noch unbeschädigt und erfreuen das Auge, wäre da nicht diese alte Wanne – dann gibt es mehrere Möglichkeiten.

Acryl wird leichter rau

Zunächst ist aber eine Bestandsaufnahme nötig: Aus welchem Material ist die Wanne? Wie groß sind die Schäden? Die Antworten darauf führen schon zum richtigen Sanierungsweg. Badewannen aus Acryl sind zwar weitgehend schlag- und stoßunempfindlich, ihre Oberfläche wird aber aufgrund ihrer geringen Kratzfestigkeit vor allem bei Verwendung von zu aggressiven Scheuermitteln leicht rau. Kleinere Kratzer auf Aufrauungen können wie bei einem schlechten Autolack mit feinem Nassschleifpapier (Körnung 800 – 2000) oder einer entsprechenden Schleifpaste wegpoliert werden.

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