Brandgefahr wird unterschätzt

Gefährliche Weihnachtszeit

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Konsument 1/2002 veröffentlicht: 01.01.2002

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„Wir hätten nie gedacht, dass uns das passieren könnte.“

„Wir hätten nie gedacht, dass uns das passieren könnte.“ So formuliert es einer, dem vor einem Jahr genau das passierte: Zu Neujahr werden noch einmal die Kerzen des Christbaumes entzündet, für einen Augenblick sieht man nicht hin. Die Zweige sind so ausgetrocknet, dass der Baum binnen kürzester Zeit in Flammen steht. Kostbare Sekunden verstreichen, bis ein Kübel aufgetrieben und mit Wasser angefüllt ist – zu spät. Da kann nur mehr die Feuerwehr helfen. Die trifft kurz darauf ein und hat den Brand rasch unter Kontrolle. Das Feuer hat gar nicht viel Schaden angerichtet, aber das Löschwasser. Feuchtigkeit und vor allem Rauchgase durchdringen das gesamte Gebäude, nicht nur die betroffene Wohnung.

Selbst ein vergleichsweise harmloser Brand kann das Leben vieler Menschen für Monate beeinträchtigen. Beugen Sie vor, denn wenn’s so weit ist, ist es zu spät:

  • Weihnachtsbaum kippsicher (in wassergefülltem Ständer) aufstellen, mit genügend Abstand zu Vorhängen.
  • Mindestabstand der Kerzenspitzen zu Zweigen oder brennbaren Gegenständen 20 Zentimeter.
  • Kübel mit Wasser in Griffweite bereithalten (nicht hinter dem Christbaum).
  • Brennende Kerzen nicht unbeaufsichtigt lassen.
  • Auf ausgetrockneten Bäumen (und Adventkränzen) keine Kerzen mehr entzünden.
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