Brotbackgeräte

Gut Brot braucht Weile

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Konsument 5/2005 veröffentlicht: 20.04.2005

Inhalt

  • Spitzenquartett: enorme Preisunterschiede
  • Schnellprogramm: nicht richtig ausgebacken

Einfache Handhabung

Das Backen mit einem Brotbackgerät ist im Grund genommen einfach: Im Gehäuseinneren steckt eine rechteckige, beschichtete Backform mit einem oder zwei Knethaken. Dort füllen Sie die Zutaten hinein – normalerweise erst die flüssigen und dann die festen. Anschließend programmieren Sie das Gerät und starten es.

Ein Ringheizkörper im unteren Bereich des Backraums liefert die erforderliche Hitze. Während der Teig geknetet wird, aufgeht und ausbäckt, können Sie sich anderen Sachen widmen. Nach drei bis fünf Stunden ist es soweit: Das Brot ist fertig. Jetzt nehmen Sie die heiße Form (Topflappen!) aus dem Gerät, lassen sie auskühlen, stürzen sie und ziehen am besten gleich den Knethaken aus dem Brot.

Tipp: Wenn Sie ein paar Mal an der Antriebswelle drehen, lässt sich der Haken leichter lösen. Dass vom Haken ein mehr oder minder tiefes Loch im Brot bleibt, ist nicht zu ändern. Auch die Kruste ist beim selbst Gebackenen aus dem Brotbackgerät anders als beim Brot vom Bäcker. Sie ist an der Unterseite und an den Seitenflächen meistens stärker als an der Oberseite, da im Gegensatz zum Backofen die Hitze von oben fehlt. 

Vorteil: Man weiß, was drin ist

 

Egal ob aus Fertig-Backmischungen oder einzelnen Zutaten – mit Brotbackgeräten können Sie Weiß-, Misch- oder Vollkornbrot sowie Kuchen fabrizieren, den Teig für Pizza oder Mehlspeisen herstellen und sogar kleinere Mengen Marmelade kochen. Rezepte finden Sie in den Bedienungsanleitungen. Und zumindest am Anfang sollten Sie sich danach richten, da sie auf die Geräte abgestimmt sind.

Ein großer Vorteil von selbst Gebackenem: Man weiß, woraus es besteht. Besonders für Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist dieses Wissen wichtig. Bei Zöliakie wird das Klebereiweiß (Gluten) von Weizen, Roggen, Hafer und etlichen anderen Getreidesorten nicht vertragen. Wer daran leidet, darf nur glutenfreies Brot, zum Beispiel aus Mais-, Hirse- oder Reismehl, essen. Einige Brotbackgeräte haben ein Extraprogramm für glutenfreies Backen oder zumindest genaue Anleitungen dazu.

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Kommentare

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    von ros. am 16.03.2016 um 12:11
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