Dampfbügeleisen

Mit Volldampf

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Konsument 3/2009 veröffentlicht: 16.02.2009, aktualisiert: 10.03.2009

Inhalt

  • Von „gut“ bis „weniger zufriedenstellend“
  • Keramiksohle ist heikel
  • Billigangebote zeigen nur mäßige Leistungen
  • Mit dem Frühling werden wieder zarte ­Blusen oder duftige Kleider aktuell. Doch das schönste Stück wirkt nicht, wenn häss­liche Knitterfalten die Optik stören. Und viele Menschen möchten das Gefühl frisch gebügelter Bettwäsche nicht missen. Nicht von ungefähr gehören Bügeleisen daher zur Grundausstattung in fast jedem Haushalt.

    Dampf ist Trumpf

    Standard sind heute Dampfbügeleisen. Musste man früher noch die Wäsche vor dem Bügeln einsprühen, erledigt dies ­heute das Bügeleisen mit Dampf auf Knopfdruck. Durch Feuchtigkeit quellen die Fasern auf und lassen sich leichter formen. Dampf lässt die Fasern noch besser quellen, so geht das Bügeln zwar nicht von selbst, aber doch leichter. Weiteres Plus: Durch Bedampfen von der Seite lassen sich nicht mehr ganz taufrische Kleidungsstücke auffrischen, wenn man das Bügel­eisen senkrecht hält. So verschwinden kleinere Knitter, ohne dass man das Bügelbrett herausholen muss.

    Für geringere Ansprüche

    Wer wöchentlich ganze Wäscheberge bewältigen muss, wird sich meist eine Dampfbügelstation anschaffen. Ein Dampfbügeleisen verfügt nämlich nur über ein kleines Wasserreservoir, dieses muss nach etwa 5 bis 15 Minuten Dauerdampf nachgetankt ­werden. Das entspricht im Alltag zirka 15 bis 45 Minuten Bügeln.
    Der Dampf wird an der heißen Bügelsohle erzeugt. Die Dampfkammer liegt zwischen den Heizelementen. Wird das Ventil geöff­net, strömt Dampf durch die Sohlenöff­nun­gen, aber erst ab etwa 130 Grad Celsius. ­Daher „dampft“ ein Bügeleisen erst ab ­Stufe 2 oder 3 (Baumwolle bzw. Leinen).

     

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    Bild: VKI