Einbruchhemmende Türen

Schwachstellen sichern

Seite 1 von 9

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 2/2004 veröffentlicht: 15.01.2004

Inhalt

  • Sicherheit ist ein Gesamtkonzept
  • Nur einbruchhemmende Türen tragen ein Prüfsiegel
  • Absolute Sicherheit bleibt Illusion

Wohnung verwüstet

Beim Heimkommen findet Herr Schmidt seine Wohnung verwüstet: Alle Schubladen am Boden, die Matratze aufgeschlitzt, selbst der Schuhkasten ist ausgeräumt. Das Werk eines Einbrechers! Das wird Herrn Schmidt klar, als er das verbogene Schließblech an der Eingangstür entdeckt. Doch er hat Glück im Unglück: Nur eine Dose mit gesammeltem Kleingeld wurde gestohlen. Der Täter dürfte ein Drogensüchtiger gewesen sein, der dringend Geld benötigte. In der Kriminalitätsstatistik entfällt hier zu Lande rund die Hälfte aller Wohnungseinbrüche auf diesen Täterkreis, die andere Hälfte auf heimische und internationale Banden.

Absoluter Schutz nicht möglich

Eingangstüren werden zu 80 Prozent mit dem Stemmeisen aufgebrochen, wozu Einbrecher in der Regel nicht mehr als 30 Sekunden benötigen. Die Industrie wird nicht müde, immer neue Sicherheitssysteme zu entwickeln. Inzwischen gibt es Schloss-Zylinder, die einen speziellen Schutz gegen Aufbohren und Nachsperren bieten. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis Einbrecher wieder ein Mittel gegen neue Entwicklungen gefunden haben. Mit einer kräftigen Fräse lässt sich schon heute so gut wie jedes Schloss zerstören. Absolute Sicherheit bleibt, wie betont werden muss, Illusion. Auch kann es Probleme geben – etwa bei einem Brand –, wenn das Heim wie eine Festung verbarrikadiert ist. Es geht aber sehr wohl darum, dem Einbrecher einen möglichst großen Widerstand entgegenzusetzen.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo