Energiesparlampen: Quecksilber

Gefährdung bei Zerbrechen

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Konsument 2/2011 veröffentlicht: 17.01.2011

Inhalt

Gefährliche Produkte: Wir informieren über Sicherheits- und Qualitätsmängel, Rückrufaktionen, geben Warnhinweise und Tipps für mehr Sicherheit. Diesmal: Quecksilber in Energiesparlampen.

Ganz so harmlos, wie anlässlich des Glühlampenverbots beteuert wurde, sind Energiesparlampen nun doch wieder nicht. Wenn sie zerbrechen, wird Quecksilberdampf freigesetzt, die Belastung der Innenraumluft liegt um das 20-fache über dem Richtwert, wie das deutsche Umweltbundesamt kürzlich festgestellt hat. Was alles zu tun ist, um die Gefahren zu minimieren, wurde von der Stiftung Warentest aufgelistet:

  • ausgiebig lüften, auch während des gesamten Reinigungsvorganges
  • den Raum zunächst für eine Viertelstunde verlassen
  • danach mit Gummihandschuhen und Wegwerftüchern die Reste der Lampe zusammenkehren
  • den Abfall außerhalb des Hauses im Restmüll entsorgen
  • Teppich mit Klebeband abtupfen
  • gründlich saugen und anschließend den Staubsaugerbeutel entsorgen

Die Gefährdung könnte auch vorab auf ein Minimum gesenkt werden, würde die Industrie mehr bruchsichere Lampen – mit Kunststoffummantelung – anbieten bzw. statt flüssigem Quecksilber feste Quecksilberverbindungen (Amalgame) verwenden.

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