Gartentrampoline

Unfallanalyse

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Konsument 8/2008 veröffentlicht: 08.07.2008, aktualisiert: 29.07.2008

Inhalt

Häufigste Verletzungen im Privatbereich.

Anaylse der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität

Die meisten Unfälle beim Trampolinspringen passieren im privaten Bereich. Das hat eine Unfallanalyse an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) Salzburg ergeben, die nach einem alarmierenden Anstieg einschlägiger Unfälle (über 50 Prozent plus auf 102 Patienten) im Jahr 2007 angestrengt worden war.

Mehrtägige Spitalsaufenthalte

Die Unfälle ereigneten sich zu 91 Prozent auf sogenannten Gartentrampolinen und zu 9 Prozent auf Anlagen in Freizeitparks. Kein einziger Unfall ereignete sich auf einem klassischen Trampolin in einer Turnhalle oder Sportstätte. In 15 Prozent der Fälle kam es zu schweren Verletzungen, die einen mehrtägigen Spitalsaufenthalt erforderlich machten.

Das Ärzteteam der PMU Salzburg hat daher folgende Empfehlungen zusammengefasst:

• Das Trampolin sollte mit einer Rahmenpolsterung und einer mindestens 150 cm hohen Netzabsicherung versehen sein. Nur bei Geräten, die auf Bodenniveau (mit Vertiefung) errichtet werden, kann man auf das Netz verzichten.

• Trampolin nicht in der Nähe von Zäunen, Mauern oder Bäumen aufstellen, harte Gegenstände entfernen.

• Auf weichem Untergrund (Rasen, Matten) aufstellen.

• Es darf immer nur ein Kind auf dem Trampolin springen. Keinesfalls sollten zwei Kinder unterschiedlichen Gewichts gleichzeitig springen.

• Zumindest bei den ersten Sprungversuchen sollte ein Erwachsener anwesend sein. Bei Anzeichen von Ermüdung das Springen unterbrechen.

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Bild: VKI