Gefriergeräte testen

Nutzergewohnheit oder Norm

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KONSUMENT 5/2011 veröffentlicht: 15.04.2011

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"Warum geben Sie bei Ihren Tests von Gefriergeräten nur die Normkriterien an, bei denen der Jahresverbrauch von einer 24-stündigen Stromaufnahme hochgerechnet wird?" - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Karin Baumgarten-Doblander.

Karin Baumgarten-Doblander (Bild: Ehrensberger)
Karin Baumgarten-
Doblander

"Warum geben Sie bei Ihren Tests von Gefriergeräten nur die Normkriterien (in Anlehnung an EN ISO 15502: 2006-01) an, bei denen der Jahresverbrauch von einer 24-stündigen Stromaufnahme hochgerechnet wird? Eine Berücksichtigung von regelmäßigem Entnehmen und Einfrieren von neuem Gefriergut wäre doch näher an der Realität."

Die Verbrauchswerte hängen in der Praxis sehr stark von den Bedingungen und Nutzergewohnheiten ab: Wie hoch ist die Umgebungstemperatur des Gerätes? Steht es genau waagrecht? Ist das Gerät immer gut befüllt oder öfter halb leer? Wie oft werden Lebensmittel eingefroren – welche Menge? Wie oft wird Gefriergut entnommen oder hineingelegt?

All dies hat Auswirkungen auf den Stromverbrauch. Es ist aber in einem Test nicht möglich, alle vorkommenden Bedingungen und Verbrauchsgewohnheiten zu simulieren. Daher kann hier aus Gründen der Vergleichbarkeit nur den Normen gemäß „hochgerechnet“ werden. Jeder Einzelne kann aber seinen Stromverbrauch durch energiebewusstes Einfrieren und Lagern möglichst gering halten.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo