Geschirrspüler

Nach wie vor Geduld gefragt

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Konsument 4/2010 veröffentlicht: 18.03.2010, aktualisiert: 24.03.2010

Inhalt

  • Einbau- und Standgeräte im Test.
  • Gute Modelle sparen Wasser und Strom.
  • Sauberes Geschirr kostet noch immer viel Zeit.

An der neuen Generation von Geschirrspülern gibt es – ausgenommen die lange Programmdauer – wenig zu kritisieren, konnten wir beim letzten Test ("Konsument" 5/2008) erfreut feststellen. Um im knallharten Wettbewerb bestehen zu können, müssen sich die Gerätehersteller trotzdem immer wieder etwas Neues einfallen lassen. Denn die Käufer sind anspruchsvoller geworden. Neben dem Blick auf Marke und Preis achten sie immer mehr auf strom- und wassersparende Geräte mit gleichzeitig überzeugender Leistung.

Innovation Zeolith

Den bislang sparsamsten Geschirrspüler aller Zeiten brachte vergangenes Jahr Bosch auf den Markt. Er setzt dafür Zeolith ein, ein umweltverträgliches Mineral, das Wärmeenergie und Feuchtigkeit abwechselnd speichern und wieder abgeben kann. Im Geschirrspüler dient es hauptsächlich zur Luftentfeuchtung. Zu Beginn des Spülgangs wird Wasser aus dem Zeolith-Behälter verdampft, das Mineral trocknet. Diese Wärme unterstützt auch das stromfressende Aufheizen des Spülwassers. In der Trocknungsphase speichert das Mineral dagegen Feuchtigkeit aus dem Innenraum und gibt Wärme frei, was das Trocknen des Geschirrs verbessert.

Kunststoffgeschirr profitiert

Davon profitiert vor allem Kunststoffgeschirr, auf dem kaum Wasserflecken zurückbleiben, wie der Test zeigte. Es gibt allerdings auch Nachteile bei der Zeolith-Technik: Sie braucht nicht zu knapp Zeit. Genau die fehlt aber in Durchgängen mit verkürzter Programmdauer, was sich besonders beim Trocknen bemerkbar macht. Im Schnelldurchgang kommt die Zeolith-Technik daher erst gar nicht zum Einsatz.

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Kommentare

  • Besteckschubladen
    von REDAKTION am 14.04.2011 um 20:14
    Natürlich wurden auch Bestecke gespült. Die Ergebnisse fließen in das Urteil beim Reinigen in den verschiedenen Programmen ein. Ein eigenes Testurteil für Bestck liegt leider nicht vor. Für Konsument 6/2011 ist ein Test von preiswerten Einbaugeschirrspülern ab 300 Euro in Vorbereitung. Ihr Konsument-Team
  • Besteckschubladen
    von goeller am 10.04.2011 um 12:17
    Wurde beim Testen der Geräte auch Besteck gespült? Ich frage deshalb, weil in den Geräten teilweise Besteckschubladen vorhanden sind. Bei Miele findet sich über der Schublade ein dritter Sprüharm, bei den Bosch/Siemensgeräten fehlt dieser Sprüharm. Konnte seitens der Tester ein schlechteres Spülergebnis für Besteck bei Bosch-Siemensgeräten festgestellt werden?
  • Preise
    von smetana am 10.02.2011 um 23:31
    Dass diese Preise nur Richtwerte sein können ist bei der heutigen Preisgestaltung klar. Ich bin zufrieden mit dieser Aufstellung
  • hörts auf nörgeln...
    von Fröschle am 06.01.2011 um 20:12
    Sehr informativer Artikel, besten Dank!
  • Preisunterschiede
    von REDAKTION am 16.11.2010 um 11:27

    Ja, es gibt einen Preisverfall, der ist aber bei diesen Produkten aber nicht so stark. Unsere Preise sind sogenannte Kassa-Abholpreise, also jene Preise, die die Hersteller den Händlern empfehlen. Teurer dürfen sie nicht sein. Gründe für die niedrigeren Preise können sein:

    - Lockangebote: Onlineshops bieten oft Lockangebote.
    - Wechsel: Kommt eine neue Gerätegeneration verkaufen die Händler Geräte der alten meist deutlich günstiger.
    - B-Ware: Vielleicht handelt es sich um nicht gekennzeichnete B-Ware (kleine Kratzer, ...).

    Ihr Konsument-Team

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