Herd: Ceranfeld

Angebrannt? Hirnverbrannt!

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KONSUMENT 1/2014 veröffentlicht: 02.01.2014, aktualisiert: 27.02.2014

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Das Ceranfeld funktioniert noch, doch der Thermostat des Backrohrs streikt. Eine Reparatur ist unmöglich, weil es keine Ersatzteile mehr gibt. - Ein "Aufgespießt" von KONSUMENT-Redakteurin Elisabeth Spanlang.

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Redakteurin
Elisabeth Spanlang

Ein neuer Herd muss her: ein Markengerät von AEG um 624 Euro. Das frisch eingebaute Schmuckstück in der Küche sieht stylish aus. Alles funktioniert tadellos – doch der Rest ist mühsam.

Erschwerte Reinigung ...

Auf dem schwarzen Ceranfeld sieht man jeden Wassertropfen. Einfach wegwischen mit dem Schwammtuch wie bisher? Fehlanzeige! Dasselbe gilt für Fettspritzer. Ohne Spezialreiniger geht hier einfach gar nichts. Auch der dunkelbraune Fleck im Backofen trotzt allen Putzversuchen. Selbst ein widerwillig eingesetzter Backofenspray ist hier machtlos. Der Großteil der Verschmutzung löst sich zwar, doch hartnäckige Flecken bleiben. Sie lassen sich mit der rauen Seite des Abwaschschwamms beseitigen.

... die auch noch Kratzer verursacht

Ergebnis: unschöne Kratzer am glänzenden Blech. Sind die Hersteller verrückt geworden? Ein Kochfeld, das nur mit scharfen Chemikalien sauber zu kriegen ist? Ein Backrohr mit einem Blech, das ein Abwaschschwamm mühelos ruiniert? Es kann doch keine Hexerei sein, Materialien einzusetzen, die sich auch ohne Einsatz von scharf riechenden Laugen problemlos reinigen lassen.

Zier- statt Gebrauchsgegenstand

Ein Blick in die Bedienungsanleitung, Kapitel Reinigung, zeigt, dass ich offenbar einen Zier- und nicht einen Gebrauchsgegenstand gekauft habe. Denn was fängt man bei einem Küchenherd mit einem „weichen Tuch“ an? AEG bitte melden und mir bei der Gelegenheit auch gleich sagen, wie ich zu einem Backblech komme. Egal, welches Produkt ich im Onlineshop anklicke, es kommt immer die Mitteilung: „Nein, dieses Teil passt leider nicht zu …“ Da fliegt einem doch das Blech weg!

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Kommentare

  • Alte Geräte einfach besser
    von voithe1988 am 05.02.2014 um 19:56
    Tatsache ist das Ceranfelder und Backöfen nicht mehr das sind, was sie einmal waren. Viele meiner Bekannten jammern über die neuen Geräte, wegen unmöglicher Reinigung. Selbst sind wir in unseren Haushalt auch betroffen. Allesamt sehr namhafte Premiumhersteller, welche eigentlich damals noch für Qualität standen. Ich denke an meine Mutter, mit 25 Jahre alten Imperial-geräten (Gibts nicht mehr). Alles funktioniert (GSP, Ceran, Ofen) und lässt sich auch grob reinigen ohne Schäden zu verursachen. Und dank eines freundlich-kompetenten Mitarbeiter einer großen Elektromarktkette, der ihr davon abgeraten hat neue Geräte zu kaufen wenn die Alten noch funktionieren, darf sie sich heut noch darüber freuen
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