Holzböden

Laminat oder Parkett

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Konsument 1/2001 veröffentlicht: 01.01.2001

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Fußböden sollen schön und gleichzeitig praktisch sein. Holz vereint in sich beide Vorzüge, hat aber auch einige Nachteile.

Holzfußböden vermitteln eine warme, heimelige Atmosphäre. Und sie passen zu jeder Einrichtung – ins hypermoderne Wohnzimmer ebenso wie in die rustikale Bauernstube oder zu Stilmöbeln. Ihr großes Plus: Sie sind hygroskopisch, das heißt, sie haben die Fähigkeit, Luftfeuchtigkeit aufzunehmen und wieder an die Raumluft abzugeben. Dadurch sorgen Holzböden für ein gesundes Raumklima.

Massivparkett

Nichts für Hobbyhandwerker ist die Verlegung von Massivparkett. Dazu zählt Stabparkett mit seinen kürzeren Elementen. Es braucht einen eigenen Holzunterboden (Blindboden), auf den es genagelt oder geklebt wird. Weiters Parkettriemen, das sind die längeren Parkettstäbe; sie werden auf Staffeln (Polsterhölzer) genagelt. Bei den quadratischen Elementen, die an ein Schachbrett erinnern, handelt es sich um Mosaik- oder Klebeparkett. Dieses wird direkt auf den Estrich oder auf Unterböden geklebt. Massivparkett wird erst nach seiner Verlegung geschliffen und oberflächenbehandelt, also geölt oder versiegelt. Das ist eine Arbeit für Profis, Massivparkette sind daher nicht gerade billig. Parkett kostet inklusive Verlegung und Versiegeln oder Ölen zirka 800 bis 1200 Schilling pro Quadratmeter.

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