Jacken aus Gore-Tex & Co

Die Qualität steckt im Detail

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Konsument 3/2002 veröffentlicht: 01.03.2002

Inhalt

  • Sieben Markenprodukte im Vergleich
  • Für alle Tage oder hohe Berge
  • Die Grenzen der Membran-Technologie

Wenn man die verwegenen Gestalten in der U-Bahn oder im Autobus sieht, könnte man meinen, sie seien gerade von einer Expedition heimgekehrt. In Wahrheit fahren sie gerade zur Arbeit oder in die Schule – in Jacken, die früher Bergsteigern vorbehalten waren. Sei es, weil sie auch auf diesem alltäglichen Weg vor Wind und Wetter gefeit sein wollen, oder weil sie es einfach schick finden.

Urbane Bergsteiger

Die Sportbekleidungshersteller haben den „urbanen Bergsteiger“ entdeckt. Modisches Design wird groß geschrieben. Mit einer solchen Outdoor-Jacke soll man überall gute Figur machen können. Doch das allein genügt nicht, wie wir meinen. Wer eine wetterfeste Jacke kauft und dafür auch teures Geld zahlt, darf erwarten, dass das Kleidungsstück seine Funktionen wirklich erfüllt – schließlich kann man ja auch bei einem Einkaufsbummel in einen Wolkenbruch geraten.
Funktionelle Oberkleidung sollte wasserdicht, atmungsaktiv und winddicht sein. Diese Ansprüche sind nicht ohne weiteres unter einen Hut zu bringen. Denn ein wasserdichter Stoff soll verhindern, dass Wasser nach innen dringt; in umgekehrter Richtung aber soll sehr wohl Feuchtigkeit (Schweiß) nach außen abgeleitet werden – eine Funktion, die ein atmungsaktives (oder besser dampfdurchlässiges) Gewebe erfüllt. Jeder hat wohl schon die Erfahrung mit konventionellem Regenschutz gemacht: Obwohl das Regenwasser abgewiesen wird, ist man – bedingt durch Kondenswasser und Schweiß – völlig durchnässt.

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