Kaninchenkauf in Tierhandlungen

Tierisch gut

Seite 1 von 11

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 4/2005 veröffentlicht: 17.03.2005, aktualisiert: 29.03.2005

Inhalt

  • Wie kompetent Zoohandlungen beraten
  • Was das neue Tierschutzgesetz bringt
  • Wo es Schwächen gibt

Traum der Kinder

Ein eigenes Haustier – das ist der Traum der meisten Kinder. Und weil man mit einem Hund Gassi gehen muss und Katzen möglicherweise mit ihren scharfen Krallen das Sofa ruinieren, gelten Meerschweinchen, Hamster und Kaninchen als pflegeleichte und ideale Spielgefährten für Kinder. Sie wohnen im Käfig, sind handlich klein und verursachen weder viel Schmutz noch hohe Kosten – so zumindest die landläufige Meinung. Da die Realität etwas anders aussieht, landen auch diese Kleintiere häufig im Tierheim.

Fachkundige Beratung ist nötig

Doch das muss nicht sein. Bei richtiger Einschätzung und artgerechter Haltung können Kaninchen und Kinder wunderbar zusammenleben – und auch die Eltern jede Menge Freude an den tierischen Hausgenossen haben. Das Gelingen der Beziehung hängt aber nicht zuletzt von der fachkundigen Beratung in der Tierhandlung ab. Gekauft ist so ein Häschen – korrekt: Zwergkaninchen – im Handumdrehen. Doch längst nicht immer weiß der tierliebe Kunde, was er sich tatsächlich „einhandelt“.

Zehn Tierhandlungen unter der Lupe

Wir haben deshalb zehn Tierhandlungen – gleichmäßig über das Wiener Stadtgebiet verteilt – unter die Lupe genommen. Unsere Testerin gab an, für zwei Kinder im Alter von sechs beziehungsweise zehn Jahren ein Zwergkaninchen als Geschenk kaufen zu wollen. Bewertet haben wir einerseits die Beratung, andererseits aber auch die Haltungsbedingungen in den Tierhandlungen – wobei diese Testpunkte bei zwei Geschäften (Zoo-Center Rieder und Zoo-Paradies Auersperg) entfallen mussten, da zum Testzeitpunkt gerade keine Kaninchen zum Kauf angeboten wurden.

Bewertung

Wertung: 2 von 5 Sternen
1 Stimme
Weiterlesen
KONSUMENT-Probe-Abo