Lampen: richtig leuchten

Welche Lampe für welchen Zweck?

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veröffentlicht: 07.04.2016

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Wohnen, ruhen, kochen, arbeiten: So sorgen Sie für die richtige Beleuchtung.

Eine Deckenleuchte in der Mitte des Zimmers, das galt lange Zeit als Standardausstattung, dazu vielleicht noch eine Stehlampe im Wohnzimmer oder eine Neonröhre in der Einbauküche. Heute sind nicht nur die Ansprüche der Menschen gewachsen, auch die Vielfalt an Modellen wird immer größer. Selbst Energiesparlampen (korrekte Bezeichnung: Kompaktleuchtstofflampen), früher der Inbegriff der Hässlichkeit, sind heute in vielen – durchaus ansprechenden – Formen erhältlich.

Mit modernen Lampen lässt sich der Wohnraum gestalten, zweckmäßig oder angenehm. Gegenstände oder Raumteile müssen erst ins rechte Licht gerückt werden, damit sie ihre Wirkung entfalten ... welche Lampe ist also die passende für welchen Zweck?

Gemütlichkeit im Wohn- und Schlafbereich

Für Gemütlichkeit ist die richtige Farbtemperatur entscheidend, gemessen in Kelvin: Warmweißes Licht entspannt und beruhigt, es reicht etwa von 2.600 bis 3.200 Kelvin (achten Sie auf die Kennzeichnung auf der Verpackung). Noch niedrigere Farbtemperaturen sind für die Nachttischlampe empfehlenswert, weil sie den Schlaf-Wach-Rhythmus am wenigsten stören.

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Schlafzimmer: Für die Nachttischlampe ist sehr warmes Licht angesagt (2500 Kelvin). Beim Kleiderschrank zählt wiederrum ein sehr hoher Ra-Wert.

 

Viele Menschen schwören auf Dimmer – für sie entsteht erst durchs Dimmen eine gemütliche Atmosphäre. Bei den alten Glühlampen hat das gestimmt, durchs Dimmen erschien weißes Licht gelblicher und wirkte wärmer. Bei Sparlampen hingegen wird nur die Lichtmenge reduziert, das Farbspektrum bleibt gleich. Unser Auge empfindet das als kühl, fahl und ungemütlich.

Bild: archideaphoto / Shutterstock.com
Wohnzimmer: Warmweißes Licht (rund 3000 Kelvin) von LEDs oder Leuchtstofflampen, zum Lesen ist der höhere Ra-Wert von LEDs vorteilhaft.

 

Dimmen verschwendet Energie

Abgesehen davon verschwendet Dimmen unnötig Energie: Gedimmte Lampen verbrauchen etwas weniger Strom, liefern aber viel weniger Licht. Zumindest bei Deckenleuchten sollte man daher auf Dimmer verzichten und die Lichtmenge besser mit mehreren kleinen Leuchten dosieren.

Übrigens: Die Helligkeit einer Lampe wird in Lumen angegeben. Grob gerechnet entspricht die Wattzahl einer alten Glühlampe dem zehnfachen Lumenwert, bei helleren Lampen ist es etwas mehr.

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