LED-Lampen: 800 Lumen

Licht am Horizont

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KONSUMENT 5/2015 veröffentlicht: 23.04.2015

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Die meisten LED-Lampen erfüllen heute die in sie gesetzten Erwartungen und kommen nun auch preislich in einen akzeptablen Bereich – ist das Ende der Kinderkrankheiten endlich erreicht?

Diese LED-Lampen haben wir getestet:

  • Conrad Renkforce LED (Art.-Nr. 1040617)
  • Bauhaus Voltolux LED (Art.-Nr.: 22680327)
  • Bioledex Araxa (Art.-Nr. B27-1001-697)
  • Hellweg Flector LED Klassik (Art.-Nr. 560976)
  • Hornbach Flair LED (Art.-Nr. 8901140)
  • Lightme LED (Art.-Nr. LM85240)
  • Mediamarkt-Saturn Isy LED lamp (ILE 6001)
  • Megaman LED Classic (Art.-Nr. MM21045)
  • Osram LED Star Classic A60 (EAN: 4 052899 149229)
  • Paulmann LED (Art.-Nr. 282.98)
  • Philips LED (EAN: 8 718291 193029)
  • Samsung LED Classic (Prod.-Code GB8WH3109AH0EU)
  • Toshiba E-Core LED A60 (Art.-Nr. LDA002D2710-EUC)
  • XQ-Lite LED (Art.-Nr. XQ13169)

Geprüft haben unsere Tester dabei: Lichtstrom und Lichtausbeute nach 1.500 Brennstunden, Farbwiedergabeindex, Farbtemperatur, Lichttechnik und Energieeffizienz, Startverhalten, Helligkeit bei hoher Temperatur, Produktlebensdauer, Flimmern, Geräusch, Deklaration, Sicherheit.

Dieser Test ist geeignet für die KONSUMENT-Testplakette.

Nachfolgend unser Testbericht.


Im Vorjahr wurden drei Wissenschaftler für die Erfindung blauer Leuchtdioden mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet – ihre Erkennt­nisse machten weiße LED-Lampen erst möglich. Und denen gehört wohl die Zukunft.

Test: 14 LED-Lampen im Vergleich

Was die gängige Fassung – den E27-Schraubsockel – betrifft, so sind die Halogen­glühlampen ein Auslaufmodell. Kompaktleuchtstofflampen konnten sich wegen ihrer häufigen Mängel nicht durchsetzen. Doch die Lampen mit LED – die Abkürzung für Licht emittierende Dioden – waren noch nie so gut und auch so billig wie heute.

14 LED-Modelle aus Baumärkten, Fach­geschäften und Internetshops wurden unter Federführung der Stiftung Warentest getes­tet, und zwar der Ersatz für die klassischen 60-W-Glühlampen, was einer Helligkeit von 800 bis 810 Lumen entspricht. Alle geben warmweißes Licht, die Farbtemperatur beträgt meist zwischen 2700 und 3000 Kelvin, sie sind nicht dimmbar.

Preisentwicklung: Von 60 auf 7 Euro

Wie sich zeigt, sind die Preise gehörig ins Rutschen gekommen. Lagen sie in unserem letzten Test vor rund zwei Jahren ( Test: Lampen 6/2013 ) für 60-W-Ersatz noch bei 20 bis sage und schreibe 60 Euro, so kosten die Nachfolgemodelle heute in den meisten Fällen zwischen 7 und 10 Euro; der teuerste Ausreißer kostet rund 17 Euro (alle Preise laut Anbieter). Bei Preisen unter 10 Euro ist die Hemmschwelle für den Kauf deutlich gesunken.

Testurteil: 11 gute Lampen

11 der 14 getesteten LED-Lampen schnitten gut ab, wobei die ersten 5 bis 6 relativ knapp beisammen liegen, sodass man nicht von ­einem Testsieger sprechen kann. Darunter befindet sich auch ein Produkt des Elektrodiskonters Mediamarkt-Saturn und eines von Bauhaus. Die Spitzenreiter zeigten im Test kaum Schwächen; am ehesten wurde noch der Helligkeitsverlust bei hoher Tem­peratur bemängelt.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Mediamarkt-Saturn Isy LED lamp, Osram LED Star Classic A60, Toshiba E-Core LED A60, Megaman LED Classic, Philips LED, Bauhaus Voltolux LED, Samsung LED Classic, Paulmann LED, Lightme LED, Hellweg Flector LED Klassik, Hornbach Flair LED, XQ-Lite LED, Bioledex Araxa, Conrad Renkforce LED

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Wertung: 4 von 5 Sternen
18 Stimmen

Kommentare

  • Hitze - Elektronikbauteile
    von REDAKTION am 29.05.2015 um 14:25
    Das Problem der Hitzeableitung ist nach übereinstimmender Expertenauffassung gelöst und wird nicht mehr getestet. Natürlich können immer wieder LED-Lampen unbekannter Hersteller auf den Markt kommen, die den heute üblichen Qualitätsstandards nicht entsprechen. Ihr Konsument-Team
  • Hitze - Elektronikbauteile
    von lophiomys2 am 27.05.2015 um 11:50
    Wurde das Problem der Hitzeableitung und der dadurch verursachten beschleunigten Alterung der elektronischen Bauteile / Platine schon gelöst, oder in dem Test auch untersucht? mfg
  • LED-lampen 800 lumen
    von der besserwisser am 08.05.2015 um 19:59
    was mir abgeht, ist das in diesen bereich fallende produkt der österreichischen (Vbg.) firma LEDON. über die lebensdauer kann ich noch keine aussage treffen, da ich die produkte dieser firma erst seit ca. 3/4 monaten verwende. aber es besteht über die homepage der firma die möglichkeit, die lampen zu registrieren und dann hat man automatisch eine 3-jährige produktgarantie und braucht sich die rechnung nicht aufzuheben (man bekommt eine automatische bestätigung per mail).
  • LED-Lampen
    von ling am 26.04.2015 um 22:59
    "Rechnung aufbewahren: Wenn es doch einmal passiert und die LED-Lampe schon nach kurzer Zeit kaputt ist, lohnt es sich, zu reklamieren. Händler bzw. Hersteller erweisen sich oft auch über die Gewährleistungsansprüche hinaus als kulant." Genau das ist jedoch das Problem: Wer bewahrt jeden Beleg über eine solche Lampe auf? Man müsste weiters zur Bestimmung der tatsächlichen Leuchtdauer einen Scan vom Kaufbeleg und von der Verpackung machen und zusätzlich das Datum der Inbetriebnahme sowie den Ort der Verwendung notieren. Dann könnte man wirklich zur tatsächlichen Lebensdauer argumentieren. Wer sich diese Bürokratie antun möchte - viel Vergnügen. Zur Lichtqualität von LED-Lampen, obgleich nicht unmittelbar zum Beitrag gehörend: Die Leuchtmittel in der E27-Fassung sind im Vergleich zu den giftigen "Energiesparlampen" sehr wohl ein Fortschritt, was man jedoch nicht bei Lampen bzw Lämpchen mit geringer Leistung behaupten kann. Die vielfach angepriesenen Taschenlampen in LED-Ausführung liefern ein sehr schlechtes Licht und verbrauchen viel teuren Batteriestrom. Hier wird wohl Teufel mit Beelzebub ausgetrieben. Hätte ich nicht einige dieser Exemplare bei diversen Veranstaltungen geschenkt bekommen, dann würde mich wohl nach dem Kauf ein schlechtes Gewissen plagen. Herkömmliche Taschenlampen mit Glühbirnen liefern wesentlich besseres Licht und verbrauchen auch nicht mehr Strom als ihre LED-Kollegen. Lässt man eine Taschenlampe versehentlich fallen, dann ist meistens eine bzw sind mehrere LED kaputt - ein weiteres Ärgernis. Konventionelle Taschenlampen überstehen Stürze meist folgenlos.
  • LED Schmäh
    von aigpeter am 23.04.2015 um 19:17
    jede LED Lampe brennt nicht täglich stundenlang - Rentabilität !? wird billig in China erzeugt - teuer in Europa verkauft ! eine Glühlampe (Frankreich, Polen) kostet 50 ct.! in jeder Lampe ist Elektronik - Sondermüll ! wenn einzelne Elemente kaputt werden - Lichtausbeute sinkt rapide ! 20 Jahre geschätzte Lebensdauer - Hallo ? wozu ? aigpeter
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