Mikrowelle: Plastik problematisch

Hände weg

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Konsument 12/2009 veröffentlicht: 12.11.2009

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Am Pranger: Mikrowellengeschirr aus Kunststoff.

Der Dokumentarfilm "Plastic Planet“ hat viele Konsumenten aufgeschreckt. Besonders am Pranger: Mikrowellengeschirr aus Kunststoff. Von diesen Produkten sollten Sie tatsächlich die Finger lassen. Bestimmte Lebensmittel wie Zucker oder Käse können in der "schnellen Welle“ so hohe Temperaturen erreichen, dass sie das Gefäß zum Schmelzen bringen. Aber selbst wenn das Geschirr ganz bleibt, ist nicht auszuschließen, dass sich bei Hitze Stoffe aus dem Kunststoff lösen und in das Lebensmittel übergehen.

Hände weg 

Wollen Sie auf der sicheren Seite sein, verwenden Sie am besten feuerfestes Glas oder Porzellan. Hände weg von Keramikgeschirr: kann extrem heiß werden. Vorsicht auch bei Fertiggerichten in Plastiktassen. Verzichten Sie auf das Mehr an Bequemlichkeit und füllen Sie die Speisen vor dem Zubereiten um. Wie unser Test von süßen Fertiggerichten ("Konsument" 5/2008) gezeigt hat, haben die meisten Hersteller keine Ahnung, was genau in den Verpackungen ihrer Produkte steckt.

Mikrowellengeschirr - durchgebrannt: Im Extremfall schmilzt nicht nur der Käse (Bild: VKI/Karl Schreiner) 

Durchgebrannt: Im Extremfall schmilzt nicht nur der Käse sondern auch mit ihm auch gleich das Mikrowellengeschirr (Bild: VKI/Karl Schreiner)


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