Rauchmelder

Schrille Schutzengel

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Konsument 3/2004 veröffentlicht: 18.02.2004, aktualisiert: 24.02.2004

Inhalt

  • Menschenleben retten, Schäden verringern
  • Gute Warngeräte kosten nicht viel
  • Auf geprüfte Qualität achten

Mir passiert so etwas nicht“. Denken Sie das auch, wenn Sie von  einem Wohnungsbrand lesen? Wie die Statistiken zeigen, dürfte das ein Großteil der österreichischen Bevölkerung tun. Vorsicht ist kein ausreichender Schutz. Minimieren können Sie das Risiko durch Rauchmelder.

Vorsicht genügt nicht immer

90 Prozent der Brände beginnen schleichend und glosen oft stundenlang mit niedriger Temperatur und großer Rauchentwicklung vor sich hin. Das drohende Feuer muss aber früh genug erkannt werden. Und genau hier schlummert die größte Gefahr. 70 Prozent aller Brandtoten wurden im Schlaf überrascht.

Zwei Minuten Zeit

Wer denkt, er hätte noch 10 bis 15 Minuten, um sich aus dem Haus oder der Wohnung zu retten, wenn der Brand bemerkt wird, der irrt. „Nach Ausbruch eines Brandes bleiben den Opfern maximal zwei Minuten Zeit zur Selbstrettung“, bestätigt DI Dr. Friedrich Perner, Branddirektor von Wien. Man kann sich auch nicht darauf verlassen, dass Nachbarn oder Haustiere rechtzeitig warnen. Rauch ist das eigentliche Problem bei Zimmerbränden. „Es genügt schon eine Lungenfüllung mit Brandrauch, die das Bewusstsein raubt und eine Flucht unmöglich macht“, warnt DI Dr. Perner.

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