Reparaturinitiativen

Besser als Wegwerfen

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Konsument 9/2001 veröffentlicht: 01.09.2001

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„Nichts mehr zu machen“, sagt der Werkskundendienst über Ihre defekte Waschmaschine. Vielleicht doch? Verschiedene Initiativen fördern den Reparaturgedanken.

Wirklich ärgerlich: Da gibt ein vielleicht gar nicht so altes Gerät seinen Geist auf und beim Kundendienst stellt sich heraus: Reparatur unrentabel oder gar nicht mehr möglich. Ein möglicherweise nur kleiner Defekt, und das gute Stück landet auf dem Müll. Muss das wirklich so sein?, fragen sich auch immer mehr Konsumenten.

Doch die Vorstellung, dass technische Geräte langlebig und kostengünstig zu reparieren sein sollen, kollidiert mit dem Interesse der Gerätehersteller. Die sind nicht am Reparieren, sondern am Verkauf von neuen Geräten interessiert. So reagieren sie auch: Das Service wird ausgelagert und häufig in andere Länder verlegt, mitunter sogar außerhalb Europas. Manche Produzenten gehen aber auch dazu über, Produkte überhaupt nicht mehr zu reparieren: Während der Gewährleistungsfrist bzw. Garantiezeit werden defekte Geräte einfach ausgetauscht.

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