Schneckenbekämpfung

Ohne chemische Keule

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Konsument 5/2004 veröffentlicht: 21.04.2004, aktualisiert: 14.05.2004

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Täglich absammeln, töten und die Gartenarbeit umstellen.

Schleimige Plage

Pünktlich, wenn die jungen Karotten- oder Salatpflänzchen ihr erstes Grün zeigen, ist sie wieder da, die schleimige Plage.

Die beste Abwehrmethode ist allerdings nicht, in die nächste Drogerie zu eilen und sich mit Kampfmitteln Marke chemische Keule zu bewaffnen. Schneckenkörner können Gift enthalten und zum Risiko für Haustiere und erst recht für Kinder werden (siehe dazu: Weitere Artikel - "Schneckenbekämpfung 6/2001" ). Außerdem kann schon der nächste starke Regenguss die Körnchen einfach wegschwemmen. Natürliche Methoden sind nicht nur langfristig wirkungsvoller, sie sind auch garantiert preisgünstiger.

Metallzäune wirken

Der erste Schritt, sich gegen die gefräßige Meute zu wehren, ist, sie erst gar nicht ans Gemüse zu lassen. Im Handel gibt es einfache Metallzäune, die an Ort und Stelle zusammengesteckt und etwas in der Erde eingegraben werden müssen. Die Raffinesse der zirka 20 Zentimeter hohen Zäune besteht in einer überhängenden Stelle, die für Schnecken unüberwindlich ist. Der optimale Zeitpunkt fürs Aufstellen ist das Frühjahr.

Tief umstechen

Das Areal sollten Sie vorher möglichst tief umstechen, um es halbwegs schneckenfrei zu bekommen. Wenn Sie in der warmen Jahreszeit damit beginnen, müssen Sie sich auf eine zumindest zweiwöchige Schneckenjagd gefasst machen.

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