Schülerschreibtische

Keine Vorzugsschüler

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Konsument 8/2006 veröffentlicht: 13.07.2006

Inhalt

  • Die Ergonomie steht im Vordergrund
  • Qualität kostet, aber teuer ist nicht immer gut
  • Auch Robustheit und Pflegeleichtigkeit sind Kriterien

Spezielle Schülerarbeitsplätze

Schulkinder sollten wenigstens zu Hause einen ergonomischen Arbeitsplatz haben. Die von der „Stiftung Warentest“ untersuchten elf Schülerschreibtische sind höhenverstellbar und haben eine geteilte oder durchgehende, schräg stellbare Arbeitsplatte. Somit entsprechen sie den Empfehlungen von Orthopäden und Ergonomen. Das Fehlen neigbarer Platten ist der Grund, weshalb die beliebten IKEA-Möbel hier keine Berücksichtigung gefunden haben.

   Foto: Wodicka

Eine Frage des Preises

Schreibtische gibt es schon um wenig Geld, akzeptable Qualität beginnt erst bei 200 Euro, und die teuersten kosten fast 1000 Euro (ohne Anbauten). Der Preis ist nicht zuletzt vom Material abhängig. Die teuren geölten und gewachsten Vollholzplatten sehen elegant aus. Selbst klares Wasser, das kurze Zeit einwirkt, ergibt aber schon einen Fleck. Der Vorteil: Mit feinkörnigem Schmirgelpapier, Holzöl und Geduld lassen sich oberflächliche Schäden reparieren. Oft wird dafür ein Pflegeset mitgeliefert.

Hart oder weich?

Eine robuste Alternative sind lackierte Holzfurniere, sofern es sich um härtere Holzarten wie etwa Buche handelt. Die preisgünstigeren Kiefern- und Fichtenarbeitsplatten sind auch lackiert sehr weich. Dazu kommt, dass bei billigeren Ausführungen die Lackschicht minderwertiger ist. Ähnliches gilt für kunstharzbeschichtete Oberflächen. Sie sind von allen Möglichkeiten die robusteste und pflegeleichteste. Allerdings darf man nicht zu sehr sparen, denn preisgünstig bedeutet eine qualitativ schlechtere Kunstharzoberfläche. Der Auf- und Umbau ist nicht immer einfach. Besonders umständlich gestaltet sich das bei DeBreuyn und Flexa.

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Bild: VKI