Sparen beim Wäschewaschen

Schonprogramm fürs Portemonnaie

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KONSUMENT 6/2012 veröffentlicht: 18.05.2012

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Sparen beim Wäschewaschen: Hier gibt es in vielen Haushalten Sparpotenzial. Die meisten Spartipps kommen auch der Umwelt zugute.

Sparen beim Waschmaschinenkauf

Augen auf beim Energielabel! Im Dezember 2010 ist das Energielabel geändert worden. Das alte kannte nur eine Bestnote: A; beim neuen sind nun die Klassen A+ bis A+++ dazugekommen. Beim Vergleich zwischen Geräten der Klasse A nach altem Label und jenen mit neuem Label ist Vorsicht geboten. Eine Maschine der Klasse A+++ kann, aber muss nicht wesentlich sparsamer sein als eine der Klasse A nach altem Label. Achten Sie daher besonders auf den angegeben Jahresenergieverbrauch. Mehr Infos dazu finden Sie unter www.topprodukte.at und hier auf konsument.at:

Ausstattung bestimmt den Preis

Prinzipiell kommen die Preisunterschiede bei Waschmaschinen eher vom Ausstattungsumfang als von der Waschleistung. Möglicherweise verzichtbare Extras sind: Schleudertouren über 1.600 U/min, eine überbordende Programmvielfalt, Zeitsteuerung oder ein Vollwasserschutz (statt Aquastop); mehr dazu siehe "Waschmaschinen im Test " in KONSUMENT 7/2009.

Eco- und Energiesparprogramme nutzen

Sie sind in puncto Energieverbrauch normalerweise günstiger, auch wenn sie wesentlich länger brauchen. Ein wichtiger Faktor für das Reinigungsergebnis ist nämlich (auch) die Zeit.

Voll beladen

In die Maschine sollte nur das kommen, was wirklich reif für eine Wäsche ist. Bei Pullovern etwa reicht vorerst oft ein gründliches Auslüften. Die Waschmaschine nach Möglichkeit nur einschalten, wenn sie mit sortierter Wäsche (Verschmutzungsgrad, Pflegekennzeichnung, Waschtemperatur) voll beladen ist. Das ist sie dann, wenn bis zur Trommeloberkante nicht mehr als eine Hand hoch freier Raum bleibt. Selbst bei stärker verschmutzter Wäsche ist nur selten eine Vorwäsche nötig. Eine voll beladene Maschine verbraucht, bezogen auf die Gesamtwäschemenge, am wenigsten Wasser und Strom.

Volle Trommel, mehr Knitter

Ist die Trommel allerdings überladen, geht das auf Kosten des Waschergebnisses und die Wäsche ist stärker verknittert. Nach unserer Erfahrung sind in den Bedienungsanleitungen viel zu hohe Beladungsmengen angegeben. Tipp: Legen Sie die Wäschestücke locker gefaltet in die Maschine, bis die Trommel voll ist, aber stopfen Sie die Wäsche keinesfalls hinein. Grundsätzlich gilt: Je empfindlicher die Wäsche, desto weniger können Sie auf einmal waschen.

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