Spülmaschinenfestigkeit bei Glas und Besteck

Matte Sache

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Konsument 9/2004 veröffentlicht: 17.08.2004

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  • Auf die Bezeichnung "spülmaschinenfest" ist nicht immer Verlass
  • Mehrere Ursachen für Schäden an Glas und Besteck im Geschirrspüler

Die Party ist vorüber. Übrig bleiben Berge von Geschirr, Gläsern und Besteck. Wie gut, dass es einen Geschirrspüler gibt, der den mühsamen Abwasch übernimmt. Doch die Freude währt nicht lange, wenn sich statt Glanz Beläge und Flecken zeigen, manchmal auch bleibende Trübungen. Besonders ärgerlich, wenn es sich um Markengeschirr handelt, das einem als spülmaschinenfest verkauft wurde. Die Stiftung Warentest hat an Trinkgläsern und Bestecksets überprüft, was von dieser Behauptung zu halten ist.

Teures Glas bleibt länger schön

So viel vorweg: Mit der Maschine geht es härter ran als beim Abwasch von Hand. Billigware verträgt das meist schlecht. Das gilt insbesondere für einfache Kalknatrongläser. Die bestehen aus Sand, Kalk und Soda (Natron) und reagieren empfindlich auf extreme Temperaturschwankungen. Bei hochwertiger Ware aus Kristall (enthält mehr Kalium) und Bleikristall (enthält Bleioxid anstelle von Kalk) ist die Chance größer, dass sie den Waschgang im Geschirrspüler unbeschadet übersteht. Beispielsweise bei den Gläsern von Nachtmann, Riedel, Rosenthal, Schott Zwiesel und WMF.

Billigglas von IKEA

Ebenfalls gut abgeschnitten hat ein Billigglas von IKEA. Ausnahmen gibt es aber auch bei renommierten Marken, etwa weil die Glasschmelze nicht gut genug verrührt worden ist. Dann können Trübungen und Linien entstehen, die sich nicht mehr entfernen lassen (Linienkorrosion).

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