Staubentferner

Wisch und weg

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Konsument 9/2007 veröffentlicht: 23.08.2007, aktualisiert: 31.08.2007

Inhalt

  • Tücher und Wedel aus Spezialfasern erleichtern das Abstauben
  • Wedel praktisch für schwer zugängliche Stellen
  • Nach Gebrauch kommen sie in den Mistkübel

Problem: Hausstaub

Eben erst mühsam entfernt, lagert der Staub sich schon wieder überall ab. Blitzschnell sind Möbel, Bücher und Pflanzen erneut mit einer feinen Staubschicht bedeckt. Augen zu und die Misere einfach verdrängen funktioniert schon gar nicht, wenn im Haushalt auch noch Allergiker leben.

Also auf zum leidigen Wischen! Geht es nach der Werbung, können Tücher und Wedel aus Spezialfasern das Abstauben enorm erleichtern. Das erste Produkt dieser Art war der Staubmagnet von Swiffer.

Trocken wischen

Mittlerweile gibt es solche Staubentferner zur Trockenreinigung auch von anderen Anbietern. Und so funktionieren sie: Sehr feine, extrem aufnahmefähige synthetische Fasern, die manchmal noch mit Öl oder Wachs imprägniert sind, wirken elektrostatisch. Durch Reibung auf den zu putzenden Oberflächen laden sie sich so auf, dass der Staub daran haften bleibt.

Ob das Abstauben mit diesen Tüchern und Wedeln für das trockene Wischen tatsächlich so gut klappt wie verheißen, hat die Stiftung Warentest geprüft und exemplarisch auch gleich mitgetestet, ob ein klassischer Staubwedel aus Synthetik beziehungsweise ein Mikrofasertuch und ein Staubtuch aus Stoff mit den neuen Putzutensilien mithalten können.

„Gute“ Tücher

Nach monatelangem standardisierten Test-Putzen stand schließlich fest: Die Spezialfasertücher von Spontex, Schlecker, Vileda und dm entfernen Staub samt und sonders gut und wesentlich effizienter als die Klassiker.

Vor allem auf glatten Flächen überzeugten die Tücher aus Spezialfasern, und sie hielten die feinen Staubpartikel auch gut fest. Das zu Vergleichszwecken mitgeprüfte Mikrofasertuch bewährte sich zwar beim Wischen glatter Flächen und beim Halten des Staubes ebenfalls gut, doch auf strukturierten Oberflächen waren die neuen Tücher „anziehender“ und dadurch aufnahmefähiger. Völlig ungeeignet für strukturierte Oberflächen war das Stofftuch. Ecken und Rillen wurden damit nicht sauber. Und das bisschen Staub, das vom Stofftuch an den schwierigen Stellen aufgenommen wurde, fiel großteils wieder heraus.

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Bild: VKI