Textilien

Der Öko-Dschungel

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Konsument 3/2000 veröffentlicht: 01.03.2000

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Öko-Zeichen auf Kleidungsstücken signalisieren reine Natur. Doch sie verwirren die Konsumenten.

Allergiegefahr lauert im Hemd“ – diese und ähnliche Sensationsmeldungen haben viele Konsumenten verunsichert. Tatsächlich werden etwa 8000 Chemikalien in der Textilindustrie eingesetzt. Kleidungsstücke werden gebleicht oder gefärbt, knitterfrei, schmutz- und wasserabweisend gemacht. Die Textilindustrie reagierte auf die Verunsicherung mit einer Flut so genannter Ökolabels.

Verwirrung statt Aufklärung

Die Botschaft heißt: „naturbelassen“ und „ohne Schadstoffe“. Leider sind die Kriterien dafür nicht einheitlich. Daher ist ein Vergleich unterschiedlicher Zeichen nicht möglich. Manchmal ist es nur ein Öko-Schmäh: Wenn etwa groß mit dem Verzicht auf eine bedenkliche Substanz geworben wird, die von Gesetzes wegen ohnehin nicht verwendet werden darf.

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Bild: VKI