Wäschetrockner

So trocknen Sie günstig

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KONSUMENT 10/2014 veröffentlicht: 25.09.2014

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Test: Sie erleichtern die Hausarbeit, sparen Zeit und verwöhnen mit flauschigen Handtüchern. Wäschetrockner warten mit einigen Vorteilen auf. Der aktuelle Test zeigt, ob höhere Anschaffungskosten lohnen.

Folgende Produkte finden Sie in der Testtabelle:

Kondensationstrockner mit Wärmepumpe:

  • AEG
  • Bosch
  • Gorenje
  • Hoover
  • LG
  • Samsung

Kondensationstrockner ohne Wärmepumpe:

  • AEG
  • Siemens, baugleicher Bosch

Die Test-Tabellen enthalten folgende Beurteilungspunkte: wie gut die Geräte trocknen, wie lange sie für die einzelnen Programmarten brauchen, welchen Stromverbrauch sie haben, Umwelteigenschaften, Handhabung und Sicherheit. - Lesen Sie auch unsere Tests: Wäschetrockner mit Wärmepumpe 9/2013Waschtrockner 11/2012Wäschetrockner 1/2012Wäschetrockner 2/2010, Waschmaschinen 10/2011 


Glücklich schätzen sich jene, die ihre Wäsche während der Sommermonate überwiegend im Garten oder auf dem Balkon trocknen können. Sobald die kühlere Jahreszeit im ­Anmarsch ist, verlagert sich das Wäschetrocknen in die Innenräume. In der Folge ­verstellen Wäscheständer den Weg und die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen steigt an.

Welche Trocknerart ist sinnvoll?

Elektrische Wäschetrockner können wert­volle Hilfe im Haushalt leisten. Worauf ist beim Kauf eines solchen Gerätes zu achten? Welche Trocknerart ist sinnvoll? Und warum können billige Produkte mit älterer Technik zur Kostenfalle werden? Mit diesen Fragen hat sich unsere Schwesterorganisation Stiftung Warentest, die den aktuellen Test durchführte, eingehend beschäftigt.

Ins­gesamt haben die Tester sieben Konden­sationstrockner mit und drei Geräte ohne Wärmepumpe unter die Lupe genommen. Miele wurde diesmal nicht getestet, da die neue Gerätegeneration zum Untersuchungszeitpunkt noch nicht erhältlich war. Der Miele-Wärmepumpentrockner T8857WP EcoComfort aus dem Test in KONSUMENT 9/2013 ist noch verfügbar, aber im Auslaufen.

Mit oder ohne Wärmepumpe?

Wie schon bei den Tests von 2012 und 2013 berichtet, sind Geräte mit Wärmepumpe technisch gesehen die bessere Wahl. Sie erhitzen die zum Trocknen verwendete Luft effizienter als Geräte ohne Wärmepumpe. Die Anschaffungskosten sind allerdings höher. Die getesteten Produkte mit Wärmepumpe kosten zwischen 699 Euro (Hoover) und 1.049 Euro (AEG). Die beiden Trockner ohne Pumpe kommen auf 599 Euro.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
AEG T77684EIH, Bosch WTW86271, LG RC7055AH1Z, Gorenje D8666N, Samsung DV80F5E5HGW, Hoover VTH 980NA1T, AEG T76285AC, Siemens WT46B200

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Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
29 Stimmen

Kommentare

  • Bleibt Luxusartikel
    von gabiks am 03.01.2015 um 20:40
    Wir haben 3 Kinder und 8 Enkel. Wäsche fällt bei uns genug an. Wir denken ökologisch und es ist klar: Ressourcenschonend ist ein solcher Trockner nicht. Dennoch verstehe ich bei Haushalten mit viel Wäsche, dass gerade bei Haushalten mit Kindern viel Zeit mit dem Wäsche Auf und Abhängen geht. Ich finde nicht, dass Wäschetrockner schöngeredet werden. Fakt ist ja schließlich: Es geht ohne und ist auch noch teuer in der Anschaffung daher bleibt der Wäschetrockner ein Luxusartikel.
  • Sinnvoll oder nicht
    von karl leitner am 29.11.2014 um 14:04
    Wenn man in einer Wohnung lebt, kämpft man in den Wintermonaten mit Schimmelbildung durch die verdampfende Feuchtigkeit beim Trocknen. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen werden wir uns jetzt einen Wäschetrockner zulegen. Die Gesundheit steht für mich an erster Stelle.
  • Wäschetrockner schöngeredet
    von Mag Zirnig am 31.10.2014 um 22:28
    Ich finde es absurd, wenn der VKI Glühbirnen als umweltschädlich, Wäschetrockner dagegen als umweltschonend bezeichnet. Nach der Logik der EU-Umweltminister ist Stromverbrauch gleich Klimaschädigung, und da stehen Wäschetrockner den Glühbirnen um nichts nach. Wenn man das Verbot von Glühbirnen trotz ihrer unbestreitbaren Vorteile aus Stromspargründen gutheißt, kann man nicht gleichzeitig die stromfressenden Wäschetrockner schönreden. Wenn man Millionen Konsumenten den Verzicht auf Beleuchtung mit natürlichem Spektrum zumutet, kann man ihnen auch Wäscheständer in der Wohnung zumuten. Mehr Feuchtigkeit ist in den trockenen Innenräumen während der Heizperiode sogar erwünscht und angenehm. Im Sommer braucht man keinen Garten oder Balkon, sondern nur offene Fenster, um Wäsche luftzutrocknen. Maschinelle Trockner sind da völlig entbehrlich. Mir fehlt auch der kritische Hinweis, dass viele gängige Gewebe und bedruckte Textilien gar nicht trocknergeeignet sind und der Rest nur bei bestimmten Temperaturen, sodass man kaum je die ganze Wäsche auf einmal in den Trockner geben kann, was wiederum den Stromverbrauch und den Zeitaufwand erhöht.
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo