Bahlsen Comtess Marmor Rührkuchen

Mit Alkohol

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veröffentlicht: 14.11.2013

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  Was Konsumenten alles zugemutet wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: ein Marmor Rührkuchen, der unter anderem auch mit Alkohol zubereitet ist.

Das steht drauf: Bahlsen Comtess Marmor

Gekauft bei: in vielen Geschäften erhältlich

Das ist das Problem

Eine Packung Comtess Marmor Rührkuchen von Bahlsen. Die außen auf der Packung abgebildeten appetitlichen Kuchenstücke mit Schokoglasur können kleinen und großen Kuchentigern schnell das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Nicht für Kinder geeignet

Liest man aber die Zutatenliste, erkennt man, dass dieser Kuchen für Kinder nicht geeignet ist. Denn hier ist als Zutat auch Alkohol angeführt. Und der ist selbst in geringen Mengen nichts für die Kleinen, weil sie nicht an seinen Geschmack gewöhnt werden sollen. Für Erwachsene, die keine alkoholhaltigen Produkte essen wollen oder dürfen, ist dieser Kuchen natürlich ebenfalls tabu.

Alkoholgehalt deutlich angeben

Wenn ein Lebensmittel mit Alkohol zubereitet wird, dann sollte das auch groß vorne auf der Packung stehen, der Hinweis auf den Alkoholgehalt sollte gleich auf den ersten Blick zu sehen sein. Das ist aber bei etlichen Produkten – so auch beim Comtess Marmor Rührkuchen von Bahlsen – nicht der Fall.

Zutatenliste durchlesen

Um herauszufinden, ob ein Produkt Alkohol (Ethanol, Ethylalkohol) enthält, kommen Sie daher um das genaue Lesen des Kleingedruckten nicht herum. In der Zutatenliste ist angeführt, woraus sich ein Produkt zusammensetzt. Aber keine Regel ohne Ausnahme: Dient Alkohol als Trägerstoff für Aromen, muss er in der Zutatenliste nicht erwähnt werden.

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Kommentare

  • Leier ...
    von REDAKTION am 18.11.2013 um 14:02
    Grundsätzlich spricht nichts gegen Alkohol in Lebensmitteln, vorausgesetzt er wird gut sichtbar auf der Vorderseite des Produktes deklariert. Die enthaltenen Mengen Alkohol sind meist ernährungsphysiologisch nicht relevant. Trotzdem ist die Gewöhnung an den alkoholischen Geschmack z.B. für Kinder nicht wünschenswert. Auch andere Verbrauchergruppen, die aus gesundheitlichen oder religiösen Gründen selbst auf geringe Mengen Alkohol verzichten müssen oder wollen, haben durch eine gut sichtbare Deklaration die Möglichkeit, sich für oder gegen das Produkt zu entscheiden. Ihre Konsument-Redaktion
  • Immer dieselbe Leier ...
    von escargot am 14.11.2013 um 18:27
    Kein Nöm-Mix mit Alkohol, kein Milka-Tender mit Alkohol, kein Schoko-Kuchen mit Alkohol ... Ehrlich gesagt, würden die Produzenten auf die konservierende Wirkung von Alkohol verzichten, würden sie irgendwelche sonstigen chemischen Zusätze verwenden müssen, da ist mir der vergleichseweise natürliche Alkohol aber auch lieber! Und: Ich kenne niemanden, der aufgrund des Genuss eines Schokokuchens Alkoholiker geworden ist, noch dazu wenn man den Alkohol ja gar nicht schmeckt ...
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