Billa Waldhonig

Aus EG-Ländern importiert

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veröffentlicht: 22.05.2014

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  Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: Waldhonig, der auf österreichisch macht, obwohl er nicht aus Österreich stammt.

Das steht drauf: Billa Waldhonig

Gekauft bei: Billa

Das ist das Problem

Ein Dosierspender Billa Waldhonig. „Abgefüllt in Salzburg, besonders würziger, aromatischer Geschmack …“ steht in großen Lettern auf dem Etikett. Nach dem ersten flüchtigen Blick auf die Vorderseite des Gebindes scheint klar: In dieser Flasche steckt österreichischer Waldhonig, der in Salzburg abgefüllt wurde. Dass dem nicht so ist, erfährt man erst, wenn man auch das Kleingedruckte auf der Flaschenrückseite liest.

Verwirrende Kennzeichnung

Dort findet sich am Ende des Textblocks folgender Hinweis: „Diese Honigspezialität ist eine Mischung von Honig aus EG-Ländern.“ Der Dosierspender ist also mit Importhonig gefüllt, das Produkt damit reichlich verwirrend gekennzeichnet.

Honig aus Spanien

Wir baten Rewe um Stellungnahme. Bei Billa Waldhonig im Dosierspender werde Honig aus Spanien verarbeitet, weil dieser nicht kristallisiere und daher ideal für den Spender geeignet sei, wurde uns mitgeteilt. Rewe ließ uns weiters wissen, dass das Verpackungs-Layout des Produktes mittlerweile neu gestaltet wurde.

Herkunft nur auf Rückseite vermerkt

Beim neuen Layout steht demnach auf der Rückseite der Flasche, dass der Honig aus Spanien stammt. Auf der Vorderseite des Dosierspenders scheint allerdings weiterhin kein Hinweis zur Herkunft des Honigs vorgesehen zu sein.


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