Crownfield Golden Puffs

Weniger süß

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veröffentlicht: 05.12.2012

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  Womit Konsumenten rechnen können. Diesmal im Lebensmittel-Check: Ein Puffweizen für Kinder, dessen Zuckeranteil reduziert wurde.

Das steht drauf: Crownfield Golden Puffs Knusprig gepuffte Getreidekost mit Honig

Gekauft bei: Lidl

Das ist das Problem

Es gibt sie noch, die Crownfield Golden Puffs, und mit ihnen den niedlichen Drachen auf der Vorderseite der Verpackung. Die Auslobung für ernährungsbewusste Eltern – „Ballaststoffquelle, fettarm, sehr natriumarm“ – ist dagegen verschwunden. Nach unserer Kritik an diesem Produkt sagte Lidl eine Änderung der Verpackung zu und hielt Wort. Es wurde aber nicht nur die Hülle überarbeitet, sondern auch der Zuckergehalt der Golden Puffs reduziert. Fanden wir beim letzten Lebensmittel-Check noch 39 Gramm Zucker pro 100 g Puffs, sind es nun 31,9 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Das entspricht immerhin einer Reduktion von 18 Prozent. Wer jetzt 100 Gramm Golden Puffs knuspert, spart im Gegensatz zu früher 7,1 Gramm Zucker ein.

Kein empfehlenswertes Kinderprodukt

Das ist die gute Nachricht. Die schlechte ist: Auch mit weniger Zucker wird daraus kein besonders empfehlenswertes Kinderprodukt. Denn in einer Portion Puffs, die auf der Verpackung mit 30 Gramm angegeben wird, stecken noch immer 15,6 Gramm Zucker. Das entspricht umgerechnet etwa 5 Stück Würfelzucker. Dazu kommt, dass 30 Gramm als eine Portion reichlich knapp bemessen sind. Eltern sollten davon ausgehen, dass eher mehr Puffs in der Müslischüssel landen. Das bedeutet aber auch, dass damit die tatsächlich verputzte Zuckermenge steigt.

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