Handl Tyrol Karreespeck

Unhandlich

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KONSUMENT 6/2011 veröffentlicht: 25.05.2011

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   Was Konsumenten alles zugemutet wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: Ein Karreespeck von Handl Tyrol, dessen Verpackung einigen Verbesserungsbedarf hat.

Das steht drauf: Handl Tyrol Tiroler Speck g.g.A. Karreespeck

Gekauft bei: in vielen Geschäften erhältlich

Das ist drin

Handl Tyrol, der Tiroler Spezialist für Speck, hat nicht nur ein geniales Marketingkonzept, sondern produziert auch Waren, die inzwischen weit über Österreichs Grenzen hinaus bekannt und begehrt sind. Umso ärgerlicher, dass die Verpackung eines vorgeschnittenen Karreespecks schlicht und ergreifend suboptimal konzipiert ist. Öffnet man die Packung nämlich an der angegebenen Stelle, muss man sie gleich ganz aufreißen. Nur so lassen sich die aufgelegten Scheiben problemlos von oben entnehmen.

Mühsames aufbewahren

Das ist besonders ärgerlich für alle, die statt der abgepackten 100 nur einige Gramm Speck schmausen und den Rest im Kühlschrank aufheben möchten. Den Kunden zuzumuten, die übrig gebliebenen Speckscheiben umständlich in Frischhaltefolie zu wickeln und damit für ein Mehraufkommen beim Plastikmüll zu sorgen, ist zwar eine, aber sicher keine gute Lösung. Intelligenter wäre es, schrieb uns eine verärgerte Leserin, den grünen Aufreißpfeil einfach am unteren Rand der Verpackung zu platzieren und die Sache hätte sich.

Verbesserung zugesagt

Wir konfrontierten Handl mit dieser Sicht der Dinge und bekamen umgehend Antwort. Der zuständige Bereichsleiter für Marketing und Innovation redete erst gar nicht lange herum. Er bedankte sich für die Anregung und sagte zu, die Verpackung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ zu optimieren. Mander, so isch recht!

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